Jahrgang 
1890
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hatte und von letzterer Universität auf Grund einer Dissertation über Gerhard von Eppen- stein, Erzbischof von Mainz, promoviert war, ging er 1881 nach der französischen Schweiz und bestand im Juli 1883 in Strassburg die Prüfung pro facultate docendi. Hierauf leistete er vom Herbst 1883 bis 1884 an der Oberrealschule zu Wiesbaden sein Probe- jahr ab, wurde, nachdem er noch ein weiteres Jahr an dieser Anstalt thätig gewesen war, Herbst 1885 als wissenschaftlicher Hilfslehrer dem Fürstlichen Gymnasium zu Corbach überwiesen, Ostern 1887 an das Königliche Gymnasium zu Marburg in gleicher Eigen- schaft versetzat und endlich durch Verfügung Königlichen Provinzial-Schulkollegiums vom 6. Februar 1889 mit der kommissarischen Vertretung der letzten ordentlichen Lehrerstelle am hiesigen Gymnasium betraut, welche Stelle ihm dann durch weitere Verfügung d. d. 21. August 1889 vom 1. September v. J. ab definitiv übertragen wurde. Im Druck erschien von ihm noch 1887 als Beilage zum Programm des Gymnasiums zu Corbach: Ramond de Carbonnières. Ein Beitrag zur Geschichte der Sturm- und Drangperiode.

IV. Statistische Mitteilungen.

1. Ubersicht über die Frequenz und deren Veränderung.

Iz II II?: III1 III2 IV V VI Sa.

1. Frequenz am 1. Februar

1889.... 11 11 18 15 20 12 20 19 13 139 2. Abgang bis zum Schluss

des Schuljahres 1888/89 10 3 5 1 2 5 26 3a. Zugang durch Versetzung

zu Ostern.. 7 11 9 17 10 13 12 11 90 3 b. Zugang durch Aufnahme

zu Ostern.. 3 1 5 2 8 19

4. Frequenz am Anfang des Schuljalires 1889/95. 8 5. Zugang im Sommersem.

6. Abgang 3 1 1 3

18 13 18 13 20 19 13 10 132 2 2

1 7a. Zugang durch Versetzung

zu Michaelis.. 3 7b. Zugang durch Aufnahme

zu Michaelis 1 1 1 1( 1 5 8. Frequenz am Anfang des

Wintersemesters. 8 16 12 19 12 19 19 11 11 127 9. Zug. im Wintersemester 1- 1 1 3 10. Abg. 1 2 1 2 6 11. Prein.am 1. Febr. 1890 8 16 10 19 12 19 19 9 12 124

12. Durchschnittsalter am 1. Februar 1890.... 19,25 18,7 18,1 16,7 15,7 14,7 13,5 11,7 11,3