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Erdkunde: 2 Stunden wöchentlich. Grundbegriffe der allgemeinen Erdkunde in Anlehnung an die nächste Umgebung und Anleitung zum Verständnis des Globus und der Karten-Behandlung der 5 Erdteile, beginnend mit der Heimat und mit Eilroda Erdkunde von Hessen-Nassau und Thüringen. Kartenzeichnen.„e82AnDese we⸗ Fischer.
Rechnen: 5 Stunden wöchentlich. Die Grundrechnungsarten mit ganzen Zahlen, unbenannten und benannten, und Anwendung auf Klammerausdrücke. Die deutschen Maße, Gewichte und Münzen nebst Ubungen in der dezimalen Schreibweise, die Dezimalbruchrechnung bis zur Division durch ganze Zahlen. Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division benannter Dezimalzahlen. Aufgaben aus der einfachen Regeldetri. Vorbereitung der Bruchrechnung. Boley.
Naturgeschichte: 2 Stunden wöchentlich. Im Sommer(oft im Freien): Beschreiben vorliegender Blütenpflanzen; im Anschlusse daran Erklärung der Formen und Teile der Wurzeln, Stengel, Blätter und Blüten, leicht erkennbarer Blütenstände und Früchte. Im Winter: Behandlung wichtiger Tiere nach vorhandenen Exemplaren und Abbildungen. Mitteilungen über die Lebens- weise, den Nutzen und Schaden der behandelten Tiere und Pflanzen. UÜbungen im einfachen schematischen Zeichnen des Beobachteten. Boley.
Schreiben: 2 Stunden wöchentlich. Lateinische und deutsche Steilschrift in Doppellinien nach Vor- schriften an der Wandtafel. Normal-Schreibheft 2 und 7 von Hertel und Lampe. Sengstock.
Vorschriftsmäßige Hefte für Sexta: Für Deutsch, Französisch und Schreiben: Papier 3a, 12 Linien mit Rand(blau). Für Rechnen: Papier 3a ohne Linien, Linienblatt mit Karos und
12 Linien. Technischer Unterricht. a. Gesang: 6— vom 1. September an infolge des neuen Lehrplanes für den Gesangunterricht an den höheren Schulen vom 21. Juni 1910— 7 Stunden wöchentlich. Der gemischte Chor(V— 01)
hatte wöchentlich 2, vom 1. September an 3 Chorstunden. Gesungen wurden Choräle, Volks- und Vaterlandslieder, Motetten und grössere Kompositionen vaterländischer Dichtungen mit Begleitung; daneben wurden kurze Bemerkungen über musikalische Formen, musikalische Werke und Komponisten rhan
Sexta und Quinta: 2 Stunden wöchentlich. Einführung in die Notenschrift. UÜbungen im Lesen und Lelreiben von Noten im Violinschlüssel, die gebräuchlichsten Taktarten, Zähl- und Taktierübungen, Pausen, die gebräuchlichsten dynamischen Zeichen. Aufbau der Dur- Tonleitern: C- bis A- und Es-dur mit den dazu gehörigen Hauptdreiklängen. Einführung in die Molltonart. Die chromatische Leiter. Musikdiktate. Weitere Übung in der Tonbildung, Aussprache und Atmung. Einübung von Chorälen und JOMglocler, letztere wurden zum Teil
zweistimmig gesungen. Boley. b. Turnen: Die Anstalt besuchten im Sommer 321, im Winter 315 Schüler. Von diesen waren befreit: 1
von einzelnen Ubungs- arten:
im S. 6, im W. 6 im S. 1,9%, im W. 1,9%
vom Turnunterrichte überhaupt:
auf Grund ärztlichen Zeugnisses: im S. 31, im W. 31 also von der Gesamtzahl der Schüler: im S. 9,7%, im W. 9,8%


