Jahrgang 
1909
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Erdkunde: 2 Stunden wöchentlich. Geographie der außereuropäischen Erdteile. Kartenskizzen. Heyfelder.

Rechen: 2 Stunden wöchentlich, 1 Stunde fakultativ. Zinsrechnung; Anwendung der Prozentrechnung auf Gewinn, Verlust, Tara; Rabattrechnung, umgekehrte Regeldetri, Kettensatz und Mischungs- rechnung. Wiederholungen früherer Pensen, insbesondere der Bruchrechnung. Boley.

Mathematik: 5 Stunden wöchentlich. a. Arithmetik: Die Grundrechnungen mit algebraischen Zahlen; Gleichungen des ersten Grades mit einer Unbekannten.

b. Planimetrie: Wiederholung der Lehre von der Kongruenz der Dreiecke. Lehre von den Vierecken und vom Kreise. Schenk.

Naturgeschichte: 2 Stunden wöchentlich. Im Sommer: Botanik: Vergleichung von Pflanzen mit verwickelterem Blütenbau; Nadelhölzer und Sporenpflanzen. Erweiterung und Vertiefung der morphologischen und biologischen Begriffe. Das natürliche System mit besonderer Berück- sichtigung der wichtigsten Familien. UÜbungen im Bestimmen. Im Winter: Zoologie: Amphibien, Fische, Insekten, Spinnen, Tausendfüßler. Schenk.

Zeichnen: 2 Stunden wöchentlich. Das Zeichnen nach dem Gegenstand wurde auf die Wiedergabe der perspektivischen und Beleuchtungs-Erscheinungen ausgedehnt. Als Vorbilder dienten einfache Geräte, Gefäße und Teile des Zeichensaals. Die Pinsel- und Farbentreffübungen wurden fort- gesetzt. Jäckel.

Schreiben: 1 Stunde wöchentlich nur für Schlechtschreiber. Übung der deutschen und lateinischen Steilschrift nach Vorschriften im Heft und durch Abschreiben von Briefen und Geschäfts- aufsätzen. Sengstock.

Quarta.

Ordinarius: Probandus Dr. Kreiten.

Religionslehre: 2 Stunden wöchentlich. Einteilung der Bibel und Reihenfolge der biblischen Bücher. Kirchenjahr. Das Markus-Evangelium. Katechismus: Wiederholung des ersten und zweiten Hauptstücks; Behandlung des dritten Hauptstücks und Auswendiglernen des Bibeltextes aus dem vierten und fünften Hauptstück. Bibelsprüche. Wiederholung der in der Sexta und Quinta gelernten Kirchenlieder, Einprägung von 5 neuen. Boley.

Deutsch: 4 Stunden wöchentlich. a. Lektüre: Lesen und Erklären von Gedichten und Prosa- stücken aus dem Lesebuche. UÜbungen im Nacherzählen. Auswendiglernen und Vortragen einzelner Gedichte. i. S. Heyfelder, i. W. Fischer.

b. Schriftliche Arbeiten: Alle 14 Tage eine Rechtschreibe- oder grammatische Ubung. Klassenarbeiten über Gelesenes oder Erzähltes. Alle 4 Wochen ein Aufsatz.