— ¹² Hauptstück erläutert und mit Luthers Erklärung auswendig gelernt, ebenso der Text des 2. und 3. Hauptstücks nach einfacher Worterklärung. Einprägen von Bibelsprüchen und 4 Kirchen- liedern im Anschlusse an die Festzeiten des Kirchepjahres. UIlmann.
Deutsch: 3 Stunden wöchentlich. a. Lesen und Erklären von Lesestücken aus Schmidt, I. Teil. Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten: mündliches Nacherzählen von Vorerzähltem.— b. die Orthographie wurde in wöchentlichen kleinen Diktaten, besonders im Anschlusse an
die behandelten Lesestücke geübt.— c. Grammatik: Deklination und Konjugation; die Wort- arten; die Glieder des einfachen und erweiterten Satzes; UÜbungen im Zergliedern des Satzes. UIlmann.
Französisch: 6 Stunden wöchentlich. Aussprache. Avoir und être. Konjugation der Verben autf er, ir und re. Zahlwörter. UÜbungen nach Ploetz-Kares, Ausgabe C., Lekt. 1— 35. Sprechübungen. Wöchentlich eine Klassenarbeit. UIlmann.
Lateinisch: 8 Stunden wöchentlich, nur für die Gymnasialabteilung. Die Hauptsachen der regel- mäſsigen Formenlehre nach der Grammatik von Beck. UÜbungen im Übersetzen nach Beck. Ubungsbuch für Sexta. Wöchentlich eine schriftliche Arbeit. Weidemann.
Geschichte: 1 Stunde wöchentlich in Verbindung mit dem deutschen Unterricht. Lebensbilder aus der vaterländischen Geschichte: Kaiser Wilhelm II., Friedrich III., Wilhelm I., Bilder aus den Freiheitskriegen, Friedrich II., der groſse Kurfürst, Rudolf von Habsburg, Friedrich Barbarossa, Heinrich I., Karl der Grosse. UIlmann.
Geographie: 2 Stunden wöchentlich. Grundbegriffe der physischen und mathematischen Erdkunde elementar und in Anlehnung an die nächste örtliche Umgebung. Erste Anleitung zum Ver- ständnis des Reliefs, des Globus und der Karte. Oro- und hydrographische Verhältnisse der Erdoberfläche im allgemeinen und nach denselben Gesichtspunkten Bild der engen Heimat insbesondere. Ruetz.
Rechnen: 4 Stunden wöchentlich. Wiederholung der Grundrechnungen mit ganzen Zahlen, unbe- nannten und benannten. Die deutschen Maſse, Gewichte und Münzen nebst UÜbung in der dezimalen Schreibweise und den einfachsten dezimalen Rechnungen. Fölsing, Rechenbuch, I. Teil.
Ruetz.
Naturbeschreibung: 2 Stunden wöchentlich. Im Sommer: Beschreibung vorliegender Blütenpflanzen; im Anschluſs daran Erklärung der Formen und Teile der Wurzeln, Stengel, Blätter und Blüten. leicht erkennbarer Blütenstände und Früchte. Im Winter: Beschreibung wichtiger Säugetiere und Vögel nach vorhandenen Exemplaren und Abbildungen nebst Mitteilungen über ihre Lebens- weise, ihren Nutzen oder Schaden. Ruetz.
Schreiben: 2 Stunden wöchentlich. Deutsche und lateinische Schrift nach Vorschriften an der Wandtafel. Taktschreiben. UIlmann.


