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Geschichte: 2 Stunden wöchentlich. Kurzer Überblick vom Tode des Augustus, dann deutsche Ge- schichte bis zur Reformation; Überblick über die deutsche und preussische Geschichte bis zum Regierungsantritt Friedrichs des Grossen. Weidemann.
Geographie: 2 Stunden wöchentlich. Wiederholung der physischen Erdkunde Deutschlands. Erd- kunde der deutschen Kolonien. Kartenskizzen. Weidemann.
Mathematik und Rechnen: a. Rechnen(fak.) 1 St. wöchentlich: Zusammengesetzte Zinsrechnung. Kontokorrent. Abtragung von Schulden, Diskonto-, Rabatt- und Provisionsrechnung. Waren- Kalkulationen. Gewinn- und Verlustrechnung. Einfache Wechselrechnung. Effektenrechnung.
Ruetz.
b. Arithmetik: im Sommer 1 Stunde, im Winter 2 Stunden wöchentlich. Repetition des Unter- tertianerpensums. Gleichungen ersten Grades mit einer und mit mehreren Unbekannten. Potenz- lehre unter Beschränkung auf positive ganzzahlige Exponenten. Das Notwendigste über Wurzelgrössen. Nach Heis, Aufgabensammlung.
c. Geometrie: im Sommer 2 Stunden, im Winter 1 Stunde wöchentlich. Der Kreislehre zweiter Teil. Flächengleichheit von Figuren. Berechnung der Fläche geradliniger Figuren. Anfangs- gründe der Xhnlichkeitslehre. Nach Koppe, Planimetrie. Dr. Schotten.
Naturbeschreibung: 2 Stunden wöchentlich. Im Sommer: Der Mensch und dessen Organe nebst Unterweisung über die Gesundheitspflege. Im Winter: Vorbereitender physikalischer Lehrgang, Teil I(Mechanische Erscheinungen, das Wichtigste aus der Wärmelehre). Nach Crüger, Grund- züge der Physik. Ruetz.
Zeichnen: 2 Stunden wöchentlich. Freihandzeichnen: Darstellen von Körpergruppen. Zeichnen nach Gipsmodellen. Übung im Skizzieren nach lebenden Pflanzen. Geom. Zeichnen: Projektionslehre. Im Sommer: Rechtwinklige Parallelprojektion des Punktes und der Linie. Die Ebene in verschiedenen Lagen. Projektion der einfachen geom. Körper. Im Winter: Die Spurgeraden. Die Kegelschnitte. Einfache Durchdringungen.
Im Sommer: Brüggemann, im Winter: Assmann.
Untertertia.
Ordinarius: Wassermeier.
Religion: 2 Stunden wöchentlich. Siehe Obertertia.
Deutsch: 2 Stunden wöchentlich. a. Grammatik: Üöberblick über die wichtigsten grammatischen Gesetze.— Das Notwendigste aus der Metrik. b. Lektüre: Behandlung prosaischer und poetischer Lesestücke aus Schmidt, Lesebuch. Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten, namentlich von Schillerschen Balladen.— Alle 4 Wochen ein Aufsatz.— Ausserdem wurde alle 14 Tage ab- wechselnd in den einzelnen Fächern eine deutsche Übungsarbeit geschrieben.
Wassermeier.


