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Kreisinhaltes und-umfanges; geometrische Aufgaben. Proportionalität gerader Linien am Kreise; stetige Teilung. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. Dr. Regener.
Naturkunde: 2 St. w.— Die Lehre vom Magnetismus und der Elektrizität; die wichtigsten chemischen Erscheinungen; Akustik, einige einfache Abschnitte aus der Optik. Dr. Regener.
Ober-Tertia.
Ordinarius Professor Berlit.
Religionslehre: 2 St. w.— Das Reich Gottes im Neuen Testamente. Lesung entsprechender biblischer Abschnitte, eingehend die Bergpredigt und die Gleichnisse. Sicherung der erworbenen Kenntnis des Katechismus und des in den vorhergehenden Klassen angeeigneten Spruch- und Liederschatzes. Erklärung einiger Psalmen.— Refor- mationsgeschichte im Anschluss an ein Lebensbild Luthers. Schwarz.
Deutsch: 2 St. w.— Behandlung prosaischer und poetischer Lesestücke aus Hopf und Paulsiek für III.— Körners Zriny und Uhlands Herzog Ernst von Schwaben. — Belehrung über die poetischen Formen, soweit zur Erläuterung des Gelesenen er-— forderlich.— Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten nach dem Kanon.— Zehn Aufsätze, meist im Anschluss an die Lektüre. Schaefer.
Lateinisch: 8 St. w.— Caesars gallischer Krieg, Auswahl aus Buch 5—7. Ovid: Die Schöpfung, die vier Weltalter, Philemon und Baucis, Deukalion und Pyrrha, Kadmus, Verwandlung lykischer Bauern in Frösche, Niobe. Geeignete Stellen wurden auswendig gelernt. Wiederholung der Modus- und Tempuslehre. Fragesätze, indirekte Rede, Gerundium. Wöchentlich eine schriftliche Arbeit. Berlit.
Griechisch: 6 St. W.— Lektüre anfangs nach dem UÜbungsbuche, dann NXeno- phons Anabasis, 1. Buch. Verba auf iu und unregelmässige Verba, die Präpositionen, syntaktische Regeln im Anschluss an die Lektüre. Wöchentlich eine schriftliche Arbeit. Manns.
Französisch: 2 St. w.— Die unregelmässigen Zeitwörter nach Ploetz-Kares, Sprachlehre.— Lektüre, Ubersetzungen und Sprechübungen nach Ploetz Ubungsbuch, Ausgabe B. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. Dr. Pulch.
(ieschichte und Erdkunde: 3 St. w.— Deutsche Geschichte vom Ausgang des Mittelalters bis zum Regierungsantritt Friedrichs des Grossen, insbesondere brandenburgisch- preussische Geschichte. Wiederholung der physischen Erdkunde Deutschlands.— Erd- kunde der deutschen Kolonieen.— Kartenskizzen.— Im Sommer Schaefer, i. W. Pellens.
Mathematik: 3 St. W.— Arithmetik: Gleichungen ersten Grades mit einer und mehreren Unbekannten. Potenzen mit positiven ganzzahligen Exponenten. Geometrie: Wiederholung und Fortsetzung der Kreislehre. Sätze über die Flächengleichheit und den Flächeninhalt geradliniger Figuren(Pythagoreischer Lehrsatz); geometrische Aufgaben. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. Dr. Regener.
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