Jahrgang 
1849
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B..

Technische Lehrfächer.

1. Schönschreiben im Sommer und Winter in Tertia g. 1 St. w.; in Tertia r. 2 St. w.; in Quarta g. und r. gemeinsam 2 St. w.; in Quinta 2 St. w., ZL. Storck.

2. Zeichnen im Sommer und Winter in Tertia g. 1 St. w.; in Tertia r. 2 St. w.; in Quarta g. 2 St. w.; in Quarta r. 3 St. w.; in Quinta 2 St. w. ZL. Storck.

3. Gesang im Sommer und Winter 2 St. für die Elemente, 4 St. w. für die einzelnen Stimmen. Musiklehrer Volckmar und Kapmeier.

4. Gymnastik. Während des Sommers zweimal in der Woche von 68 Uhr Turn- übungen. ZL. Storck. Schwimmübungen 4 mal in der Woche. Praktik. v. Dal-

wigk und ZL. Storck.

II.

Chronikk des Gymnausitnes.

Das abgelaufene Schuljahr 184% wurde auf herkömmliche Weise am I. Mai 1848 mit Prüfung der zur Aufnahme ins Gymnasium angemeldeten Schüler begonnen und am 28. März 1849 mit Bekanntmachung der Schülerversetzung und neuen EKlassenordnung, sowie mit Entlassung der zur Universität Abgehenden beschlossen. Der ruhige Gang des Unterrichtes ward nur einmal durch Krankheit Eines Lehrers unterbrochen, weshalb sich die Schule ihrem Ziele mit Sicherbeit nähern konnte. Die Pfingstferien dauerten vom 9. bis 15. Juni, die Sommerferien vom 3. bis 24. Juli.

Am 20. August wurde die Geburtstagsfeier Sr. Königl. Hoheit, des Allerdurch- lauchtigsten Kurfürsten, von Lehrern und Schülern im Beisein eines zahlreichen Publikums festlich begangen. Die Festrede hielt Dr. Lobeüber den Cultus des Genius.

Zur Maturitätsprüfung auf Michaelis hatten sich 6 Primaner, Ernst Sopp aus Rin- teln, Louis Dohme aus Obernkirchen, Ferdinand Schiek aus Rinteln, Gustav Alster aus Trendelnburg, Alexander Baustädt aus Rumbeck, Julius Wilhelmy aus RKinteln