vollſtaͤndigen Encyclopaͤdie und Methodologie fuͤr Gymnaſien zunaͤchſt uͤbrig, unſere Methodik bei den ſchriftlichen Arbeiten der Schuͤler und beſonders die Verfahrungsart bei dem Corrigiren darzuſtellen; wodurch ich außer⸗ dem einer hohen Aufforderung Kurfuͤrſtlichen Miniſteri⸗ ums des Innern um ſo freudiger nachzukommen ſuche, je ermuntern⸗ der es iſt, von der oberſten Staatsbehoͤrde ſelbſt dieſen ſo oft unbemerk⸗ ten Theil des Lehrer⸗Berufes beachtet zu ſehen.
Wenn man naͤmlich den ganzen Unterricht, welcher auf Schulen und beſonders auf Gymnaſten vorkommen ſoll, nach der verſchiedenen Art un⸗ terſcheidet, in welcher die Schuͤler dabei in Thaͤtigkeit kommen: ſo zerfaͤllt derſelbe in zwei Theile, indem dieſe bei dem einen aufnehmend, bei dem andern hervorbringend erſcheint. Bei dem einen Theile des Unterrichtes geht die Thaͤtigkeit zunaͤchſt von dem Lehrer aus, und der Schuͤler ſoll nur anſchauen, begreifen und merken, was ihm vorgehalten, erklaͤrt und vor⸗ getragen wird; bei dem andern faͤngt, unter Vorausſetzung der noͤthigen Vorbereitung und Anweiſung von Seiten des Lehrers, eben dieſe von dem Schuͤler an, und der Lehrer kommt ihm dann ermunternd, leitend und berichtigend zu Huͤlfe. Es liegt zwar eben ſo ſehr in der Natur der Sa⸗ che, als in dem Begriffe eines Gymnaſiums, daß der Lehrer auch die Stoffe des Unterrichtes, welche dem Schuͤler mehr von außen zu geben, als aus ſeinem Geiſte zu entwickeln ſind, alſo behandelt, daß die Selbſt⸗ thaͤtigkeit deſſelben beſtaͤndig geweckt, erhalten und geſtaͤrkt werde. Den— noch kann eine Schule erſt durch diejenigen Arbeiten ganz ein eigentliches Gymnaſium werden, durch welche ſie ihre Juͤnger das Gelernte frei wie⸗
der⸗
im Zeichnen(1823); die dreizehnte vom Unterrichte im Reden; die vierzehnte vom Unterrichte im Geſange(1824); die funfzehnte enthält einen Nachtrag zu der Abhandlung in der dritten; die ſechzehnte einen ſolchen zu der Abhand⸗ lung in der ſiebenten(1825).


