Jahrgang 
1862
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gung des Inhalts derſelben. Leſeübungen, Memoriren und Deklamiren von Gedichten aus dem Leſebuche von Gude, Theil II. Alle 14 Tage ein Aufſatz erzählenden oder beſchreibenden Inhalts. 6 St. Im S. Eue, im W. Geyger. Geometrie. Allgemeine Grundbegriffe und Grundſätze der Geometrie; von den Linien, Winkeln und Figuren; Kongruenz der Dreiecke und die damit zuſammenhängenden Sätze. 3 St. Im S. Eue, im W. Fiſcher. Rechnen. Einübung der Bruchrechnung; Regeldetri in Brüchen mit geraden und umgekehrten Verhältniſſen. Aufgaben aus Böhmes und Hentſchels Rechenbüchern. 5 St. Im S. Eue, im W. Geyger. Geographie. Specielle Geographie von Deutſchland und der übrigen europäi⸗ ſchen Staaten. 2 St. Geyger. Geſchichte. Geſchichte des brandenburgiſch⸗preußiſchen Staats. 2 St. Balthaſar. Naturlehre. Vom Gleichgewicht und der Bewegung 1) feſter, 2) flüſſiger, 3) luftförmiger Körper. Das Wiſſenswertheſte aus der Lehre vom Schall, vom Licht und von der Wärme. 2 St. Balthaſar. Naturbeſchreibung. Im Sommer: Botanik. Kenntniß des inneren und äußeren Baues der Pflanzen. Einfache und zuſammengeſetzte Organe derſelben. Pflanzenbeſchreibungen. Im Winter: Zoologie. Die Organe des thieriſchen Körpers und ihre Verrichtungen. Eintheilung der Thiere. Beſchreibung. 2 St. Bal⸗ thaſar. Zeichnen. Nach Vorlegeblättern verſchiedener Art und Schwierigkeit. 2 St. Balthaſar. Schreiben. Im Sommer: Nach der Handſchrift des Lehrers mit Anwendung der Taktſchreibe⸗Methode. Im Winter: Das Schreiben nach Vorſchriften. 2 St. Balthaſar.

Erſte Klaſſe: Ordinarius: Konrektor Fiſcher.

Religion. Die Geſchichte des Reiches Gottes repetirt und ergänzt. 1. und 2. Hauptſtück er⸗ läutert. Einleitung in die heilige Schrift. Erlernung von 10 Pſalmen, Liedern, Sprüchen. 4 St. Ger⸗ lach. Deutſch: Die vollſtändige Satzlehre; die Rectionslehre; Erklärung ausgewählter Gedichte und Muſterſtücke; Memoriren von Gedichten; Lektüre in Gude und Gittermann Theil II.; ſchriftliche Aufſätze, beſtehend in Erzählungen, kurzen Darſtellungen von Ereigniſſen der Gegenwart und natürlichen Verhält⸗ niſſen, Erklärungen von Sprüchwörtern, Briefen und Geſchäftsaufſätzen. Alle 14 Tage ein Aufſatz, zu wel⸗ chem ein Muſter diktirt wurde, zugleich als orthographiſche Uebung. 6 St. Fiſcher. Franzöſiſch. Uebungen in der Ausſprache und im Leſen; Formenlehre bis zum regelmäßigen Zeitwort nach Orellis kleiner Schulgrammatik. 2 St. Fiſcher. Geometrie. Von den Parallelogrammen; Gleichheit der Parallelogramme und Dreiecke; Ausmeſſung geradliniger Figuren; Hauptaufgaben von der Ver⸗ wandlung und Theilung der Figuren; die wichtigſten Sätze vom Kreiſe und von der Kreismeſſung. 2 St. Fiſcher. Rechnen. Decimalbrüche; die wichtigſten Sätze von den Proportionen; Auszie⸗ hung der Quadratwurzel; die praktiſchen Rechnungsarten: einfache und zuſammengeſetzte Regeldetri, Ket⸗ tenregel, Zins⸗, Rabatt⸗, Termin⸗, Geſellſchafts⸗ und Miſchungsrechnung; Flächenberechnungen; nach Boͤhmes Rechenbuch für Stadtſchulen 1. u. 2. Thl. 3 St. Fiſcher. Naturlehre. Affinität und che⸗ miſche Anziehung; Electricität und Magnetismus; Schwerkraft; nach den Grundzügen der Phyſik von Krüger. 3 St. Im Sommer Eue, im Winter Balthaſar. Geographie. Mathematiſche Geographie; Aſien; Süd⸗ und Mittel⸗Amerika. 2 St. Fiſcher und Geyger. Geſchichte. Die deutſche Geſchichte von den früheſten Zeiten bis auf die neueſte Zeit. Im Sommer 2, im Winter 4 St. Der Rektor. Natur⸗ geſchichte. Im Sommer Botanik, im Winter vakat. 2 St. Eigendorf. Zeichnen. Freies Hand⸗ zeichnen. Uebungen im Zeichnen von Landſchaften und Ornamenten nach Vorlegeblättern. 2 St. Otto. Schreiben. Nach Vorſchriften von Julius Brückner und Johann Heinrigs. 2 St. Eigendorf.

II. Progymnaſialklaſſen.

Dritte Klaſſe. Ordinarius: Subrektor Krüger. Religion. Die Geſchichte des Reiches Gottes auf Erden bis zur Auferſtehung Jeſu Chriſti, das