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Sexta für solche Schüler, die nicht von einer Realschule kommen, immer mit Schwierig- keiten verbunden ist.
Hinsichtlich der Schüler, die auf eine andere höhere Lehranstalt, insbesondere auf ein Gymnasium, überzutreten beabsichtigen, ist rechtzeitige Besprechung mit dem Direktor am Platze.
Wir richten an die Eltern unsrer Schüler die Bitte, Hüte, Mäntel etc. zu zeichnen, damit im Falle der Verwechslung oder des Zurücklassens der Eigentümer eher ermittelt werden kann.
Durch den Gebrauch von Büchermappen oder das Tragen der Bücher unter dem Arm vermittelst eines Riemens werden leicht seitliche Verkrümmungen oder Erhöhung der einen Schulter hervorgerufen. Deshalb rät der Unterzeichnete, den Schülern bis zum 14. Jahre nur Ranzen anzuschaffen. Auch wollen die Eltern darauf achten, dass diese nicht zu stark beschwert werden dadurch, dass für den betreffenden Tag unnötige Bücher mitgenommen werden.
Da nur durch vertrauensvolles Zusammenwirken von Schule und Haus Erfolge auf dem Gebiete des Unterrichts und der Erziehung erreicht werden können, so bitten wir die Angehorigen unsrer Schuler, sich in allen Fällen, in denen ihnen eine Aufklarung erwüunscht scheint, mit dem Klassenlehrer oder dem Unterzeichneten in Verbindung zu setzen. Sobald sich z. B. ein Ruckgang einstellt, ersuchen wir um Rücksprache, die wir als ein Zeichen des Interesses freudig begrüssen. Indessen mussen wir die Erwartung aussprechen, dass solche im Laufo des Schuljahrs, solange nétigenfalls noch Abhilfe geschaffen werden kann, nicht jedoch erst zur Zeit der Versetzung genommen wird. Wünschen die Eltern Auskunft über Betragen und Leistungen in den verschiedenen Fächern, so ist es gut, wenn der Besuch vorher angezeigt wird.
Der Direktor ist, wenn er nicht dienstlich in der höheren Mädchenschule zu thun hat, täglich von 11— 12 auf seinem Amtszimmer zu sprechen; zu andrer Zeit nur auf vorherige Anmeldung.
Gnosshenzogliche Dinektion den Realschule:
Dr. C. Dorfeld.


