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6. Kurzſchrift.
An dem Unterricht in Kurzſchrift, der lehrplanmäßig in IIIb als wahlfreies Fach mit 1 Wochenſtunde beginnt, beteiligten ſich 53 Schüler dieſer Klaſſe, die in 2 Abteilungen unterrichtet wurden.
Den Schülern der IIla wurde ebenfalls Gelegenheit zur Erlernung der Kurzſchrift gegeben, indem auch für dieſe Klaſſe 1 Wochenſtunde angeſetzt wurde. Die 51 Teilnehmer wurden gleichfalls in 2 Abteilungen unterrichtet. Dem Unterricht wurde das Lehrbuch von Winkler, Lehr⸗ und übungsbuch der Einheitskurzſchrift, I. Teil Verkehrsſchrift, zu Grunde gelegt.
In IIb wurde der im Jahre vorher begonnene Unterricht fortgeſetzt und die 16 beteiligten Schüler in die Rede⸗ ſchrift eingeführt.
7. Werkunterricht.
Der Werkunterricht erfuhr den Beſtimmungen des Lehrplanes gemäß im Berichtsjahre eine weſentliche Umgeſtaltung. Er wurde in den Klaſſen IIIb und IIla als unverbindliches Unterrichtsfach an einem Nachmittag der Woche erteilt. Gelehrt wurde Papierfalten, Kartonbearbeitung, der einfache Bucheinband, Glas⸗ und Holzbearbeitung.
Zur Durchführung einer einwandfreien und ſachgemäßen Einführung in die verſchiedenen Arbeitsgebiete wurden zeitweiſe Fachleute, Glaſer, Kartonarbeiter, Buchbinder und Schreiner zur Unterſtützung des Zeichenlehrers herangezogen. Das Intereſſe der Schüler war für das Bucheinbinden am regſten, die Beteiligung vor Weihnachten am ſtärkſten, durchſchnittlich
etwa 15.] 8. Kaufmänniſches Rechnen.
Der kaufmänniſche Rechenunterricht, der von 14 Schülern der Unterſekunda beſucht wurde, befaßte ſich zunächſt mit einer Wiederholung der Grundrechnungsarten und des bürgerlichen Rechnens. Daran ſchloß ſich das eigentliche kaufmänniſche Rechnen mit Wechſelrechnung, Effektenrechnung, Deviſenrechnung, Kalkulationen und Kontokorrentrechnen.
9. Schwimmen.
Der zu Oſtern 1925 zum erſten Male in den Unterrichtsplan der Untertertia verbindlich aufgenommene Schwimm⸗ unterricht wurde im Städtiſchen Schwimmbad weitergeführt. Wir hatten im erſten Jahr die Erfahrung gemacht, daß eine Unterrichtsſtunde und eine Pauſe für Hin⸗ und Rückweg, Umkleiden und Schwimmen vollſtändig genügen. Daher wurden in dieſem Jahr die beiden Turnſtunden nicht zuſammengelegt, ſondern während des ganzen Jahres blieb eine Wochenſtunde dem Schwimmen, eine dem Turnen vorbehalten. Dieſe Anordnung hat ſich bewährt und wird in Zukunft beibehalten. Neben den Untertertien haben einzelne Klaſſen gelegentlich eine Turnſtunde zum Schwimmen verwandt, was bei der kurzen Entfernung unſerer Schule vom Schwimmbad möglich iſt. In den Schwimmſtunden wurden die verſchiedenen Schwimmarten, Springen, und Tauchen geübt und das Verſtändnis für das Rettungsſchwimmen geweckt. Beſonders gute Schwimmer wurden zu Staffeln zuſammengeſtellt, um bei Schüler⸗Schwimmkämpfen die Schule zu vertreten.
II. Die Beamten der Oberrealſchule am Staoͤthaus.
1. Der Direktor 4. Zeichenlehrer Oberſtudiendirektor Dr. Hermann Stockhauſen, Mainſtraße 137 Oberreallehrer Georg Müller, Iſenburgring 14 2. Studienräte 5. Reallehrer 1. Studienrat Prof. Heinrich Glenz, Gabelsbergerſtraße 19 1. Reallehrer Jakob Linn, Bismarckſtraße 207 2.„„ Guſtav Rennſtiel, Karlſtraße 36 2.„ Wilhelm Fuhr, Bernardſtraße 41 3.„„ Wilhelm Roll, Straße der Republik 10 3.„ Albert Hammann, Starkenburgring 8 4.„„ Johannes Lahr, Starkenburgring 10 4 5.„ Nindreas Kaſter, Nordring 4 6. Hilfslehrer 6.„ KReinhard Rau, Offenb.⸗Bürgel, Stiftſtr. 47 1. Pfarrer Bernhard Grein, Biebererſtraße 55 7. 4 Rikolaus At, Körnerſtraße 15 2. Rabbiner Dr. Max Dienemann, Straße der Republik 58 8.„ Guſtav Grimm, Starkenburgring 55 3. Religionslehrer Markus Gottlieb, Ludwigſtraße 154 9.„ Philipp Hofmann, Bettinaſtraße 89 4. Lehrer Aoam Weinsheimer, Friedrichſtraße 37 10.„ Dr. Heinrich Simon, Hebeſtraße 12 11.„ Dyr. Wilhelm Groſch, Mainſtraße 33 7. Rechner 12.„ Dr. Ludwig Schuſter, Grenzſtraße 49 Telegraphendirektor i. R. Friedrich van der Laan, 13.„ Fritz Linke, Goetheſtraße 78 Mainſtraße 133 14.„ Emil Beck, Friedrichſtraße 12 8. Hausmeiſter 4. Dienſtanwärter 3 Hausmeiſter Heinrich Kraffert, Herrnſtraße 52 1. Studienrat Friedrich Buri, Goetheſtraße 54 9. Heizer(nur im Winter) 2.„ Karl Grenz, Goetheſtraße 113 Hilfsſchuldiener Wilhelm Herzing, Grenzſtraße 44.


