Das Landheim.
Die Bemühungen des früheren Leiters der Anſtalt, Dr. ellwig, um die Errichtung eines Land⸗ heims wurden von dem Unterzeichneten fortgeſetzt. Er wurde dabei von dem Landheimausſchuß des Lehrkörpers und von der Vereinigung ehemaliger Schülerinnen in tatkräftigſter Weiſe, beſonders durch die Fortſetzung der Geldſammlungen, unterſtützt. Die Beſichtigung mehrerer Gebäude, die dafür in Betracht kommen, führte noch nicht zu einer endgültigen Entſcheidung. Dieſe kann erſt nach Sicherſtellung eines laufenden Zuſchuſſes der aus der geſamten Elternſchaft gebildeten Landheimgemeinde fallen. Der Licht⸗ bildervortrag von Studienrat Dr. Heldmann von der Eleonorenſchule Darmſtadt bei einem Eltern⸗ abend am 31. Mai 1920 erweckte ein ſtarkes Intereſſe für dieſen Plan.
Die Abiturientinnen verzichteten zu Gunſten des Landheims auf die Abhaltung eines abendlichen
Vergnügens und überwieſen dem Fonds zur Errichtung des Landheims KRM 60.— Der Direktor zollte ihnen dafür bei der Abſchiedsfeier beſondere Anerkennung.
Spenden.
Von den führenden Schulbuchverlagen wurde die Anſtalt durch Überlaſſung einer beträchtlichen Anzahl von Hand⸗ und Unterſtützungsexemplaren der eingeführten Schulbücher und fremoſprachlichen Leſeſtoffe bedacht. Die biologiſche Sammlung wurde bereichert durch den Wirbel eines Wals, geſtiftet von der Schülerin Marianne Baum OIII. Der mathematiſchen Sammlung wurde von herrn Fabrikanten Karl Becker, Ludwigſtraße, eine Rechenmaſchine geſchenkt. Allen Gebern ſei an dieſer Stelle herzlich gedankt.
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