Jahrgang 
1917
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IXx. Die Bücherei.

Folgende Zeitschriften werden gehalten: 1) Das Deutschtum im Ausland. 2) Die Flotte. 3) Geographischer Anzeiger. 4) Lyon, Zeitschrift für den deutschen Unterricht. 5) Koschwitz, Zeitschrift für französischen und englischen Unterricht. 6) Unterrichtsblätter für Mathematik und Naturwissenschaften von Direktor Dr. Thaer, Hamburg. 7) Deutsches Philologen-Blatt. 8) Südwestdeutsche Schulblätter. 9) Zeitschrift des allgemeinen deutschen Sprachvereins.

Die Schülerbücherei, deren kostenlose Benutzung jedem Schüler frei steht, wurde durch An- schaffung neuer Werke auf 889. Bände vermehrt.

Bücher wurden geschenkt von: Herrn Religionslehrer Gabriel: Italiener, Von Heimat und Glaube. Sommer U. II. 1.: Sohn des Soldatenkönigs. Kreuter U. II. 3.: Unser Kleeblatt. Himmler O. III. 1.: Presber, An die Front. Wolzogen, Landsturm im Feuer.

Den freundlichen Gebern danken wir bestens. Um die Verwaltung der beiden Büchereien haben sich auch im verflossenen Jahre Herr Dr. Hesse und Herr Assessor Trautmann verdient gemacht.

X. Das Pensionat.

Mit der Anstalt ist ein Alumnat verbunden. Die Zahl der Zöglinge desselben betrug während des laufenden Schuljahres 70. Davon waren 1 aus Baden, 4 aus Bayern, 1 aus Belgien, 18 aus Hessen, 3 aus Lothringen, 38 aus Preußen, l aus Oesterreich, l aus der Schweiz, 2 aus der Türkei und 1 aus Württemberg.

Die Beschäftigung der Alumnen während des Tages war folgendermaßen verteilt:

Um 6 ¼ Uhr Aufstehen, von 634734 Uhr Arbeiten, 73½H Uhr Kaffee, 8 10* Unterricht, 10 Frühstück, 10012¹⁰ Unterricht, im Sommer 12 1 Uhr Baden, im Winter dafür Spaziergang (1 mal wöchentlich Baden), 1 Uhr Mittagessen, 1 ½ 2* Uhr Aufenthalt im Freien(Spielen), 2 4 ½ Uhr Unterricht und Arbeiten, 4 ½ Uhr Kaffee, 43½ 5 ½ Uhr(im Sommer bis 6 ½ Uhr) Spaziergang, darauf bis 7 ½ Uhr Arbeiten, 7 ½ Uhr Abendessen, 89 Uhr Spielen oder Lektüre, für die Abiturienten Arbeitstunde, 9 Uhr Schlafengehen.

Am Mittwoch und Samstag endigten Unterricht und Arbeiten bereits um 1°% Uhr. An den Nachmittagen dieser Tage wurden Spaziergänge in die Umgebung von Offenbach gemacht, oder es wurde im Freien gespielt.

Außer den täglichen Spaziergängen in die waldreiche Umgebung Offenbachs wurden von den Alumnen unter Begleitung der Direktion noch größere Ausflüge in die weitere Umgebung unter- nommen. Die Ziele dieser Ausflüge waren: Am 1. Juni: Bad Homburg und die Saalburg, am 2. Juli: Bad Soden, am 25. August: Dampferfahrt nach Schwanheim a. M. und am 16. September: Darmstadt.

Außerdem besuchten die Zöglinge am 3. September die Kriegsausstellung in Frankfurt a. M., am 25. Oktober und 22. November Wohltätigkeitskonzerte, am 23. Januar den Vortrag des Herrn Bruno Götz, Riga:Die deutsche Kultur in den baltischen Provinzen und am 13. Februar das Jubiläums-Konzert zum Besten der Großherzog Ernst-Ludwig-Stiftung. Am 1. Dezember wohnten die Schüler im Offenbacher Stadttheater der Aufffihrung vonMinna von Barnhelm, bei.