Jahrgang 
1917
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II. Der Unterricht.

Die Verteilung des Lehrstoffes schließt sich vollständig den für die staatlichen hessischen Real- schulen geltenden Bestimmungen an. Wir beschränken uns deshalb hier auf die Angabe des Lese- stoffes und der in den deutschen Aufsätzen der Untersekunden behandelten Aufgaben.

Die Schüler müssen die Schularbeiten unter Aufsicht eines Lehrers anfertigen und vor dem Verlassen der Schule an diesen abliefern, bezw. sich abhören lassen. Seit dem Bestehen der Schule hat sich diese Einrichtung sehr gut bewährt, da sie den Eltern eine große Last abnimmt und zugleich einer Ueberbürdung vorbeugt.

a) Lesestoff.

1. Deutsch.

U. II. 1. und 2.: Goethe, Götz von Berlichingen. Schiller, Wilhelm Tell. U. II. 3.: Goethe, Götz von Berlichingen. Lessing, Minna von Barnhelm. Schiller, Wilhelm Tell. O. III. 1. und 2.: Schiller, Das Lied von der Glocke. Uhland, Ernst, Herzog von Schwaben.

2. Französisch. 1 U. II. 1.: Sarcey, Le Siège de Paris. Historiens modernes. U. II. 2.: Sarcey, Le Siège de Paris. Daudet, Le petit Chose. U. II. 3.: Sarcey, Le Siège de Paris. Historiens modernes O. III. 1.: Rousset, Histoire de la Guerre franco-allemande. O. III. 2.: Mérimée, Colomba.

3. Englisch.

U. II. 1. und 2.: Marryat, The Settlers in Canada.

U. II. 3.: Marryat, The Settlers in Canada. English Historians. O. III. 1.: Stories for beginners by various authors.

O. III. 2.: Parrott, Britain Overseas.

b) Aufsätze.

U. II. 1.: 1.) Die Ursachen der französischen Revolution. 2.) Die Sendung Liebetrauts zu Weislingen. (Götz von Berlichingen II, 1. 3). 3.) Welches Bild gewinnen wir von den Zuständen in Deutschland aus den beiden ersten Auftritten von Goethes Götz von Berlichingen? 4.) Götzens Hauptmannschaft im Bauernkrieg. 5.) Die Mannentreue in Goethes Götz von Berlichingen. 6.) a. Götz von Berlichingen und seine Familie. b. Das Leben am Bischofshofe zu Bamberg. 7.) Die Vorfabel zu Schillers Wilhelm Tell. 8.) a. Die Familie Tells nach III, 1. b. Der Monolog Tells.

U. II. 2.: 1.) Weislingen auf Schloß Jagsthausen. 2.) Die Sendung Georgs an den Hof zu Bamberg(Götz v. B. II. 4. 8.). 3.) a. Die Ursachen des amerikanischen Freiheitskrieges. b. Was hat den Mittelmächten bisher die Überlegenheit über ihre Feinde gesichert? 4.) Die Verdienste des Freiherrn vom Stein um die Wiedergeburt Preußens. 5.) Die Mannentreue in Goethes Götz von Berlichingen. 6.) a. Götz von Berlichingen und seine Familie. b. Fürsten und Adel in Goethes Götz. 7.) Walter Tell. 8,) a. Die Familie Tells nach III, 1. b. Der Monolog Tells.

U. II. 3.: 1.) Not entwickelt Kraft(Angewendet auf Deutschland im gegenwärtigen Kriege). 2.) Weislingens Handlungsweise nach Seiner Aussöhnung mit Götz.(Götz von Berlichingen II. Aufzug). 3.) Der Zukunftstraum des Götz von Berlichingen und seine Erfüllung. 4.) Götz von Berlichingens Ende. 5.) Hoffnungen und Enttäu- schungen bei den Rumänen. 6.) a. Götz von Berlichingen und seine Familie. b. Das Leben am Bischofshofe zu Bamberg. c. Fürsten und Adel in Goethes Götz. 7.) Warum werden wir uns in dem Freiheitskampfe der Schweizer auf deren Seite stellen? 8.) Geßlers Verhalten im III. Aufzug, 3. Auftritt vonWilhelm Tell.