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VIII. Die Bücherei.
Für die Lehrerbücherei wurde angeschafft: Frick-Polack, Aus deutschen Lesebüchern. Band I., II., III.
Die Schülerbücherei, deren kostenlose Benutzung jedem Schüler freisteht, wurde durch Anschaffung neuer Werke auf 752 Bände vermehrt.
Bücher wurden geschenkt von: Herrn Dr. Hesse:
A. Lehrerbücherei: Lehrerzeitung(7 Jahrgänge) v. Mann.— Lauk- nard, pädagog. Magazin, 2 Bd.— Stoy, Psychologie.— Laukhard, Bilder aus dem Schulleben.— Dittes, Geschichte der Erziehung und des Unter- richts.— Fröhlich, pädag. Bausteine— Salzmann, Ameisenbüchlein.— Dittes, Psychologie und Logik.— Niedergesäß, Anfänge der Erziehungs- lehre.— Hoffmeister, Coménius und Pestalozzi Hase, Kirchengeschichte — Reichardt, Agrikulturchemie.— Reichardt, organ. Chemie.— Gleichmann, Stufen des Untéèrrichts n. Herbart.— Schütze, evangel. Schulkunde.— Stoy, pädag. Seminar.— Hermens, Bilder aus der Kirchengeschichte.— Bräutigam, Methodik des Rechenunterrichts(Tillich's Rechenkasten). Tiemann, Comenius.— Schäfer, Erklärung bibl. Geschichten. Piltz, Naturbeobach- tung in der Heimat.— Schleichert, botanische Beobachtungen.— Schlömilch, Logarithmen.— Venn, Aufsätze für die Oberklasse.— Wagner, ein Acht-
undvierziger.— Münnich, geograph. Ansichten mit Beschreibung natur- wissenschaftl. Anschauungsbilder.
B. Schülerbücherei: Schartenmayer, der deutsche Krieg 70/71.— Hottinger, Deutsch-französischer Krieg. 2 Bd.— Bauer, Gesundheitsspiele in der Schule.— Heinemann und Schröder, Lesebücher 1, 2, 3 T.— Zimmermann, das Meer, seine Bewohner und Wunder Eberhardt, Hannchen und die Küchlein.— Hottinger, das deutsche Kaiserhaus.—
Apel, Geschichte des Feldzugs 70/71— Warburg, Haustiere und ihre Be- handlung.
Cameron U. II. 2.: Meisternovellen. Rollmann U. III. 2.: 2 Bücher. Ruß V. 1.: 2 Bücher.
IX. Das Pensionat.
Mit der Anstalt ist ein Alumnat verbunden. Die Zahl der Zöglinge desselben betrug während des laufenden Schuljahres 43. Davon waren 6 aus Hessen, 25 aus Preußen, l aus Bayern, 2 aus Oldenburg, 2 aus Lothringen, 1 aus England, 2 aus Frankreich, 3 aus Belgien und 1 aus Portugal.
Die Beschäftigung der Alumnen während des Tages war folgendermaßen verteilt:
Um 6 ¼ Uhr Aufstehen, von 6 ¾— 7 ¾ Arbeiten, 7 ¾ Uhr Kaffee, 8— 10 ÜUnterricht, 10˙ Frühstück, 10°— 12% Unterricht, im Sommer 12 ¼—- 1 Uhr Baden, im Winter dafür Spaziergang (einmal wöchentlich Baden), 1 Uhr Mittagessen, 1 ½— 2²° Be- wegung in freier Luft, 2*°— 3 Unterricht, 3— 5% Singen und Arbeiten, 4 Uhr Kaffee, 5 ¼ ‧- 6 ½ Spaziergang, 6 ½— 7 ½ Arbeiten, hierauf Abendessen. 8—9 Uhr Spielen oder Lektüre, für die Abiturienten Arbeitsstunde, 9 Uhr Schlafengehen.
Am Freitag endigten Unterricht und Arbeiten bereits um 4% am Mittwoch und Samstag um 1%. An den Nachmittagen dieser Tage wurden Spaziergänge in die Umgebung von Offen- bach gemacht, oder es wurde im Freien gespielt.


