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Quinta. Ordinarius- Kerstgens.
1. Religionslehre.
a) kath. Im Winterhalbjahr: Die Lehre vom Glauben vom 6.—12. Artikel des apost. Glaubensbekenntnisses. Die Lehre vom Gebete. Beichtunterricht. Biblische Geschichte von Erschaffung der Welt bis Trennung des Reiches.
Im Sommerhalbjahr: Die Lehre von den Geboten und der Sünde. Biblische Ge- schichte von Verkündigung der Geburt des hl. Johannes des Täufers bis zur Berg- predigt. 3 St.
Pfarrer Wolf.
b) evang. Im Winterhalbjahre wurde in 2 Stunden wöchentlich die Geschichte des Volkes Israel bis zum Tode Salomons durchgenommen und in einer Stunde wöchent- lich das Vaterunser nach dem Rheinischen Katechismus. Verschiedene Kirchenlieder wurden auswendig gelernt.
Im Sommerhalbjahre wurde die Geschichte des Volkes Israel his zum Exil fortge- setzt und in einer Stunde wöchentlich die Geographie von Palästina durchgenommen. Kirchenlieder wurden gelernt und eine Karte von Palästina gezeichnet. 3 St.
Pfarrer Rocholl. 2. Deutsch.
Lesen, Erklären und Nacherzählen prosaischer und poetischer Stücke aus dem Lese- buche von Linnig l. Th. Im Anschluss an die Lektüre Grammatik: Repetition der Wort- arten, der Deklination und der Conjugation, der einfache erweiterte Satz, Interpunktionslehre und orthographische Regeln. Deklamationen. Wöchentlich eine schriftliche Arbeit. 4 St.
Zülch. 3. Latein.
Wiederholung der regelmässigen Formenlehre. Die Deponentia und unregelmässigen Verba. Die Lehre vom Adverbium, den Conjunktionen und Präpositionen. Die verba anomala. Schriftliche und mündliche Uebersetzung aus Ostermann's Uebungsbuch für VI und V. Wöchentlich abwechselnd ein Pensum oder Extemporale. 6 St.
Der Ordinarius. 4. Französisch.
Ploetz Elementargrammatik Lekt. 1— 60. Einübung der Aussprache. Ortho-
graphische Uebungen. Wöchentlich ein Exercitium oder Extemporale. 5 St. Werle. 5. Geographie.
Nach Wiederholung der Grundbegriffe der Geographie wurde die physische und
politische Geographie der aussereuropäischen Erdtheile mit besonderer Berücksichtigung der


