4. Französisch.
Ploetz Elementargrammatik von Lektion 61 bis zu Ende. Lese- und Gehörübungen; Anfänge von Sprechübungen. Memoriren von Vocabeln nach Ploetz' Petit vocabulaire frangçais. Wöchentlich abwechselnd ein Pensum oder Extemporale. 5 St.
Werle. 5. Geographie und Geschichte.
Nach Repetition der allgemeinen geographischen Begriffe wurde die physische und politische Geographie von Asien, Afrika, Amerika und Australien durchgenommen.— Kartenzeichnen.
Kurze Uebersicht der orientalischen Geschichte, die griechische Geschichte bis zur Diadochenzeit, die römische bis zum Untergang des weströmischen Reiches mit besonderer Berücksichtigung der alten Geographie. 4 St.
Der Ordinarius. 6. Mathematik und Rechnen.
Die Planimetrie bis zur Kreislehre, die Elementaraufgaben aus diesem Gebiete und leichte Konstruktionsaufgaben über das Dreieck. Nach Kambly.
Die vier Grundoperationen der allgemeinen Arithmetik; die Uebungsbeispiele wurden der Aufgabensammlung von Feld und Serf entnommen.
Nach der Wiederholung der Bruchrechnung, sowohl der gewöhnlichen als auch der Decimalbrüche, wurde die Regel de tri mit gewöhnlichen und Decimalbrüchen weiter einge- übt, und die zusammengesetzte Regel de tri, die Repartitions-, Mischungs- und Procent- rechnung durchgenommen.
Wöchentlich eine schriftliche Arbeit. 6 St.
Caspari. 7. Naturlehre.
Im Winter: Die kaltblütigen Wirbelthiere.
Im Sommer: Morphologie der Pflanzen; das vollständige System von Linné. Die grösseren natürlichen Familien wurden besprochen und in das Linné'sche System eingereiht. Uebungen im Pflanzenbestimmen nach Leunis Schulnaturgeschichte. 2 St.
Caspari. 8. Zeichnen.
Einfach schattirte Ornamente und Köpfe. Die wichtigsten geometrischen Con- structionen. 2 St.
Hermes. 9. Schönschreiben. 2 St. Derselbe. 10. Gesang. Vergl. IIl. Derselbe.


