Jahrgang 
1925
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Vom verbindlichen Unterricht waren befreit:

Zu⸗ OI UI OII Uii Uüiiir iig IIIr UIIIIg Ulllr IV V VI Larmen im Zeichnen als Aus⸗ wärtige.. 3 3 im Singen..... 3 7 7 5 8 10 11 20 10 22 112 im Turnen auf Grund eines ärztl. Zeugnisses 1 2 2 1 2 und die 2( und die 18(t 6) 2Mädchen 4 Mädchen im evangelischen Religi⸗ onsunterricht wegen Teil⸗ nahme am Konfirmanden⸗ unterricht..... 1 1 4 3 2 11 Im übrigen nahmen alle Schüler und Schülerinnen am Religionsunterricht teil. Am freiwilligen Unterricht nahmen teil: im Englischen aus Ol 4, UII 2, Oll 90, zusammen 15, im Hebräischen aus Ol 1, UI 1, OII 1, 3, im Zeichnen aus Ol 2, Ullg 2,» 4. Zulassung von Mädchen.

Auf eine Anregung des Herrn Bürgermeisters schien es geboten, Mädchen die Möglichkeit zu Dr. Weber beschloß die Lehrerschaft des Gvym- einer weniger kostspieligen und beschwerlichen nasiums im Februar 1924 mit großer Mehrheit, Ausbildung zu eröffnen, bei der sie außerdem daß gutbegabte Mädchen unfer den in den Mi- vor den körperlichen und sittflichen Gefahren nisterialerlassen vom 4. April 1919 Ull 10457 der fäglichen Eisenbahnfahrt bewahrt blieben. und vom 3. Juli 1922 UII 695 festgeseß- Der Elternbeirat und die zuständigen städtischen ien Bedingungen zur Aufnahmeprüfung zuge- Körperschaften stimmten dem Beschluß der Leh- lassen werden sollten. Bestimmend war dabei rerschaft zu, und das Provinzialschulkollegium die Erwägung, daß Oberlahnstein, wie auch Nie- erfeilte die Genehmigung. derlahnstein, kein Lvzeum, sondern nur eine So fraten zuerst Ostern 1924 vier Mädchen 3 4 klassige höhere Mädchenschule hat und in- nach bestandener Aufnahmeprüfung in die Sexfa folgedessen die Eltern, die ihren Töchtern eine ein, Herbst 1924 zwei in die Quarta und Os- weitergehende Ausbildung angedeihen lassen tern 1925 wieder drei in die Sexta. wollen, genötigt sind, sie entweder auswärts Bis jett sind keine unginstigen Erfahrungen unterzubringen oder fäglich nach Koblenz zur mit der Aufnahme von Schülerinnen gemacht Schule fahren zu lassen. Der Lehrerschaft worden.

Schülerselbstverwaltung, Spiele und Wanderungen, Schulspeisung, Gesundheitszustand.

Die Einrichtungen der Schiilerselbstverwaltung die Mehrheit der Primaner und Sekundaner auch mit Ausnahme der Schulgemeinde bestehen seit für die Einrichtung der Schulgemeinde. Diese Jahren an der Anstalt und haben sich im allge- ftrat aber nicht regelmäßig, sondern nur einige- meinen bewährt. Zum Berater wählte der Schii- male auf Wunsch des Schilerausschusses zu- lerausschuß den Studienrat Dr. Kirchgäßner. Bei sammen. Ihre Tätigkeit beschränkte sich bisher Beginn des Schuljahres 1924/25 entschied sich auf Anträge, die Selbsfändigkeit der Schiiler zu