Jahrgang 
1908
Einzelbild herunterladen

10. Naturbesohreibung: Die Kryptogamen. Das Wichtigste aus Ana- tomie und Physiologie der Pflanzen. Einiges aus der Chemie und-Mineralogie. Deinet.

Obertertia. Im S.: Professor Deinet. Im W.: Oberlehrer Broeker.

1. Religionslehre: 2 St. a) Katholische: vereinigt mit IIIg.

Ordinarius:

Michels. b) Evangelische: vereinigt mit IIe. 3 Dencker. 2. Deutsch: 3 St.

Lesen von Gedichten und Prosastücken aus Linnig II. Die im Kanon bestimmten Gedichte wurden eingeprägt bezw. wiederholt. Körners Zriny. Gelegentliche grammatische und stilistische Unterweisungen. Alle 4 Wochen ein Aufsatz, diuzu drei kleine Arbeiten.

Homer in der Uebersetzung von Voss.

Im S.: Grandpiere. Im W.: Broeker. 3. Latein: 5 St.

a) Lektüre: 3 St. Caesars de bello Gall. III, IV und V. Buch mit Auswahl.

b) Grammatik: 2 St. Wiederholung der Formen- und Kasuslehre. Die Hauptregeln der Tem- pus- und Moduslehre. Uebungen im münd- lichen und schriftlichen Uebersetzen nach Ostermanns Uebungsbuch. Alle 14 Tage eine schriftliche Uebersetzung in das Lateinische als Klassenarbeit oder als häusliche Arbeit. In jedem Vierteljahr dafür eine schriftliche Uebersetzung in das Deutsche als Klassen- arbeit. Im 8.: Westenberger.

Im W.: Grandpierre.

4. Französisch: 4 St.

a) Lektüre: Die französischen Uebungsstücke im Uebungsbuch 1 49. Einige Gedichte wurden auswendig gelernt.

b) Grammatik: Die unregelmässigen Zeitwörter in einer ihrer Formenbildung entsprechenden Gruppierung und Wiederholung der gesamten Formenlehre. Die Hauptgesetze über die Wort- stellung, die Rektion der Zeitwörter, den Ge- brauch der Zeiten und Modi, des Infinitivs, der Partizipien und des Gerundiums. Ploetz-Kares: Uebungsbuch B: L. 11 49. Sprechübungen. Alle 8 Tage eine schriftliche Arbeit: Ueber- setzung, Diktat, nachahmende Wiedergabe von Gelesenem und Vorerzähltem.

Im S.: Höhler. Im W.: Broeker.

5. Englisch: 3 St.

a) Lektüre: Ausgewählte Stücke aus der Sprach- lehre von Gesenius-Regel. Lesen und Erlernen einiger Gedichte.

b) Grammatik: Wiederholung und Vervollständi- gung der Formlehre. Beginn eines elementaren syntaktischen Kursus über die Rektion der Zeit- wörter, die Lehre vom Infinitiv, Gerundium. Partizip und von den Hilfszeitwörtern. Alle 3 Tage eine schriftliche Arbeit: Uebersetzung. Diktat, nachahmende Wiedergabe von Gelese- nem und Vorerzähltem. Sprechübungen.

Im S.: Heckmann. Im W.: Broeker.

6. Geschiochte: 2 St. Wie in IIIig.

7. Erdkunde:

Die aussereuropäischen Länder. Wiederho- lung der physischen und politischen Erdkunde von Deutschland. Die deutschen Kolonien. Karten- Skizzen. Görg.

8. Mathematik: 5 St.

a) Arithmetik: Die Lehre von den Potenzen und Wurzeln. Gleichungen ersten Grades mit einer und mehreren Unbekannten. Quadra- tische Gleichungen mit einer Unbekannten.

b) Geometrie: Proportionalität der Linien. Aehn- lichkeit der Figuren. Stetige Teilung. Regel- mässige Vielecke, Kreisumfang und inhalt Konstruktionsaufgaben. Deinet.

9. Naturbeschreibung: 2 St.

Lehre vom Bau des menschlichen Körpers. Unterweisungen über die Gesundheitspflege. Mechanik. Wärmelehre. Deinet.

Im S.: Höhler. Im W.: Görg.

Untertertia. Ordinarius: Professor Dr. Linz.

1. Religionslehre: 2 St. a) Katholische: vereinigt mit IIIeg. Michels. a) Evangelische: vereinigt mit IIIeg. Dencker. 2. Deutsch: 3 St.

Behandlung von Prosastücken und Gedichten. Auswendiglernen der im Kanon bestimmten Ge- dichten Wiederholung und Erweiterung der Satz- lehre. Grammatische, orthographische und Inter-

unktionsübungen. Alle 4 Wochen ein Aufsatz. rei kleine Ausarbeitungen. Homer in der Ueber-

setzung von Voss. Im S.: Höhler. Im W.: Brœker.