b) Grammatik: Auswahl der praktisch wichtigsten syntaktischen Gesetze aus allen Gebieten, ins- besondere über die Rektion der Zeitwörter, den Gebrauch der Zeiten und Modi, des Infini- tivs, der Participien, des Gerundiums und über die Fürwörter. Vergleichungssätze und Nega- tionen. Sprechübungen. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. Im S.: Bahmer.
. Im W.: Bräuning. 6. Erdkunde: 1 St.
Die ausserdeutschen Länder Europas. Ele- mentare mathematische Geographie.
Im S.: Dröge. Im W.: Görg. 7. Geschichte: 2 St.
Deutsche und preussische Geschichte von 1740 bis zur Gegenwart. Wiederholung des Zahlenkanons. Im S.: Dröge. Im W.: Görg. 8. Mathematik: 4 St.— a) Arithmetik: Lehre von den Potenzen, Wur-
zeln und Logarithmen. Einfache quadratische Gleichungen mit einer Unbekannten.
b) Planimetrie: Aehnlichkeitslehre. Proportio- nalität gerader Linien am Kreise, stetige Teilung. Regelmässige Vielecke. Umfang und Inhalt des Kreises. Konstruktionsauf- gaben. Linz.
9. Physik: 2 St. Magnetismus. Elektrizität. Das Notwendigste aus Chemie und Mineralogie. Im S.: Linz. Im W. vereinigt mit IIer: Deinet.
Obertertia. Ordinarius: Oberlehrer Schlitt.
1. Religionslehre: 2 St.
a) Katholische: Die Sakramentenlehre mit be- sonderer Berücksichtigung der Liturgie. Einführung in die Kirchengeschichte mittels hervorragender kirchengeschichtlicher Cha- rakterbilder. Apostelgeschichte.
Michels.
b) Evangelische: vereinigt mit IIa.
Dencker.
2. Deutsch: 2 St.
Lesen von Gedichten und Prosastücken aus Linnig II. Die im Kanon bestimmten Gedichte wurden eingeprägt bezw. wiederholt. Körners Zriny. Gelegentliche grammatische und stilistische Unterweisungen. Alle vier Wochen ein Aufsatz, dazu drei kleinere Arbeiten.
Im S.: Görg. Im W.: Bräuning.
11—
3. Latein: 8 St.
a) Lektüre: 4 St. Ovids Metamorphosen in Aus- wahl. Auswendiglernen einzelner Stellen. Caesars de bello Gall. IV, V, VI, VII mit Auswahl.
b) Grammatik: 4St. Wiederholung und Ergänzung der Tempus- und Moduslehre. Wöchentlich eine schriftliche Uebersetzung in das Latei- nische als Klassenarbeit oder häusliche Auf- gabe, in jedem Tertial eine schriftliche Ueber- setzung aus dem Lateinischen ins Dutsche.
chlitt.
4. Griechisch: 6 St.
a) Lektüre: 3 St. Xenophons Anabasis I. und II. Buch mit Auswahl.
b) Grammatik: 3 St. Die Verba auf mi und die wichtigsten unregelmässigen Verba. Die Prä- positionen. Wiederholung und Ergänzung der Lehraufgabe der IIIa. Ausgewählte Haupt- regeln der Syntax im Anschluss an die Lektürc des Xenophôn. Wörterlernen. Mündliche und alle 8 Tage schriftliche Uebersetzungen, teils häusliche, teils Klassenarbeiten, im Anschluss an die Lektüre. Schlitt.
5. Französisch: 2 St.
a) Lektüre: Ausgewählte Stücke aus dem Uebungsbuche von G. Ploetz. Auswendig- lernen einiger Gedichte.
b) Grammatik: Die unregelmässigen Zeitwörter; der Gebrauch von avoir und éêtre zur Bildung der umschriebenen Zeiten. Schriftliche und mündliche Uebersetzungen aus dem Uebungs- buche. Sprechübungen. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. Im S.: Scheubel.
Im W.: Schlitt. 6. Geschichte: 2 St.
Deutsche Geschichte vom Ausgange des Mittelalters bis zum Jahre 1740, insbesondere brandenburgisch-preussische Geschichte.
Dröge.
7. Erdkunde: 1 St.
Die politische und physikalische Erdkunde von Deutschland. Kartenskizzen wie in IV.
Im S.: Grandpierre. Im W.: Dröge. 8. Mathematik: 3 St.
Arithmetik: Wiederholung des Pensums der III.. Bruchrechnung in Anwendung auf Buch- stabenausdrücke. Die einfachsten Sätze der Pro- portionslehre. Gleichungen ersten Grades mit einer und mit mehreren Unbekannten. Potenzen mit positiven ganzzahligen Exponenten.
Planimetrie: Kreislehre. Sätze über die Flächengleichheit. Konstruktionsaufgaben.
Deinet. 9. Naturwissenschaft: 2 St.
Lehre vom Bau des menschlichen Körpers. Unterweisungen über die Gesundheitslehre. Mechanik. Dencker.
2*


