5. Warum nennt Cicero den dritten Mithri- datischen Krieg genere ipso necessarium?
6. Das Wasser als nützliches und schädliches Element.
7. Wie bewahrheitet in Uhlands„Ernst, Her- zog von Schwaben“ Werner die Worte des Herzogs„die Treue ist des deutschen Vol- kes Ruhm?“(Klassenaufsatz).
8. Wie gedenken die Dichter der Befreiungs- kriege der Königin Luise?
9. Welches Bild der Lage Frankreichs erhalten wir durch den Prolog zu Schillers„Jungfrau von Orleans?“(Klassenaufsatz).
Welche Umstände bewirkten das schnelle Emporblühen Preussens nach dem unglück- lichen Kriege von 1800/7.
Diefenthal.
3. Latein: 7 St.
a) Lektüre: a) poetische: 2 St. Virgils Aeneis . I— VI mit Auswahl. Einige Stel- len wurden auswendig gelernt. Diefenthal. b) prosaische: 2 St. Cicero, de imperio Cn. Pompei. Livius I und II mit Auswahl.
b) Grammatik: 3 St. Wiederholung der Kasus-, Tempus- und Moduslehre, Uebersetzen in das Lateinische aus Ostermanns Uebungs- buch IV. Teil 2. Abteilung. Wöchentlich eine schriftliche Uebersetzung in das Latei- nische abwechselnd als häusliche oder Klas- senarbeit. In jedem Tertial dafür eine schrift- liche Uebersetzung in das Deutsche als Klassenarbeit. Diefenthal.
4. Griechisch: e St.
a) Lektüre: 4 St. a) poetische: Homers Odyssee I=—IX einschl. mit Auswahl. Einzelne Stellen wurden aus- wendig gelernt. b) prosaische: 2 St. Xenoph. Anab. III, IV und V mit ¹ Auswahl.
b) Grammatik: 2 St. Die Syntax des Nomens und die wichtigsten Regeln der Tempus- und Moduslehre. Einprägung von Muster- beispielen. Wiederholung der Formenlehre. Schriftliche Uebersetzungen ins Griechische alle 8 Tage, vorwiegend Klassenarbeiten.
Diefenthal.
5S. Französisch: 3 St.
a) Lektüre: Xavier de Maistre, La jeune Sibé- rienne(Dieterich'scheVerlagsbuchhandlung). Auswendiglernen einiger Gedichte.
b) Grammatik: Auswahl der praktisch wich- tigsten syntaktischen Gesetze aus allen Ge- bieten, insbesondere über die Rektion der Zeitwörter, den Gebrauch der Zeiten und Modi, des Infinitivs, der Partizipien, des
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Gerundiums und über die Fürwörter. Ver- gleichungssätze und Negationen. Sprech- übungen. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. Schlitt.
6. Erdkunde: 1 St.
Die ausserdeutschen Länder Europas. mentare mathematische Geographie. Im Sommer: Dröge. Im Winter: Goerg.
Ele-
7. Geschichte: 2 St.
Deutsche und preussische Geschichte von 1740 bis zur Gegenwart. Wiederholung des Zahlenkanons. Im Sommer: Dröge.
Im Winter: Goerg.
8. Mathematik: 4 St.
a) Arithmetik: Lehre von den Potenzen, Wur- zeln und Logarithmen. Einfache quadratische Gleichungen mit einer Unbekannten..
b) Planimetrie: Aehnlichkeitslehre. Proportio- nalität gerader Linien am Kreise, stetige
Teilung. Regelmässige Vielecke. Umfang und Inhalt des Kreises. Ronsürnleions. einet.
aufgaben.
90. Physik: 2 St.
Einfache Erscheinungen aus der Lehre vom Magnetismus, der Elektrizität und der Wärme. Das Notwendigste aus Chemie und Mineralogie.
Dencker.
Obertertia. Ordinarius: Oberlehrer Diefenthal.
1. Roligionslehre: 2 St.
a) Katholische: Die Sakramentenlehre unter Berücksichtigung der Liturgie bei dem hl. Messopfer, bei der Spendung der Sakramente und bei den Sakramentalien. Einführung in die Kirchengeschichte mittels hervor- ragender kirchengeschichtlicher Charakter- bilder. Michels.
b) Evangelische: Vereinigt mit IIa.
Bodewig.
2. Deutsch: 2 St.
Lesen von Gedichten und Prosastücken aus Linnig II. Die im Kanon bestimmten Gedichte wurden eingeprägt bezw. wiederholt. Körners Zriny. Gelegentliche grammatische und stilistische Unterweisungen. Alle vier Wochen ein Aufsatz, dazu drei kleinere Arbeiten.
I. S.: Dröge I. W.: Madert.
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