Jahrgang 
1928
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An Zéeéitschriften werden gehalten: Annalen der Physik. Archiv für hessische Geschichte. Die deutsche Schule im Auslande. Die Erziehung. Geographischer Anzeiger. Hessische Chronik. Hessische Vereinigung für Volkskunde(Vereinsnachrichten). Historischer Verein für Hessen(Vereinsnachrichten). Lehrproben und Lehrgänge. Mainzer Zeitschrift. Die neueren Sprachen. Deutsches Philologenblatt. Vergangenheit und Gegenwart(Zeitschrift für Geschichte und Staatsbürgerkunde). Verein für Schulgesundheitspflege(Vereinsnachrichten). Die Umschau. Zaeitschrift für Deutschkunde. Zeitschrift für den mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterricht. Zeitschrift für den physikalischen und chemischen Unterricht. Zaeitschrift für Leibesübungen.

Die Schülerbibliothek wurde durch zahlreiche Neuanschaffungen ergänzt und auf einen stattlichen Bestand gebracht. Unter den Neuanschaffungen heben wir folgende hervor:

Kraus: Kurmainzer Novellen, 5 Bände. Broermann: Männer der Tat. Günther: Experimen- tierbuch. Fischer: Drahtlose Telegraphie und Telephonie. Hedin: An der Schwelle Innerasiens. Transhimalaya. Fürst: Das Flugzeug. Marcuse: Die Naturkräfte und deren technische Ver- wertung. Herodot- Reisen und Forschungen in Afrika. Nippoldt. Der Siegeszug der Technik.

Schwartze-Welter: Licht und Kraft. Neudeck: Das kleine Buch der Technik. Burckhardt: Ge-

schichte der Renaissance. Anzengruber: Sternsteinhof. Dschuangsi. Das wahre Buch vom süd- lichen Blütenland. Kleist: Kohlhaas und andere Novellen. Rosegger: Der Gottsucher. Koch- Gebrüder Grimm. Weber: Im Banne Homers. Istel: Blütezeit der musikalischen Romantik. Fried- Moderne Friedensbewegung. Bardeleben: Statik und Mechanik des menschlichen Körpers.

VI. Bekanntmachungen.

1. Schriftliche Arbeiten. Zu Beginn eines jeden Schuljahres wird den Eltern der Schüler bekannt gegeben, an welchen Tagen der Woche sich die Hefte mit den von den Lehrern durchgesehenen und beurteilten schriftlichen Arbeiten in den Händen der Schüler befinden. Hierdurch wird den Eltern Gelegenheit gegeben, sich von den Fortschritten ihrer Kinder durch Einsicht in deren schriftliche Leistungen fortlaufend in Kenntnis zu erhalten.

2. Persönliche Besprechungen. Um die wünschenswerte Verbindung zwischen Schule und Elternhaus herzustellen, empfiehlt es sich für die Eltern, ge- legentlich Rücksprache mit dem Klassenführer und den Klassenlehrern zu nehmen. Die geeignete Zeit kann durch vorherige Mitteilung des beabsichtigten Besuches leicht vereinbart werden. Während ihrer Unterrichtszeit sind die Lehrer nicht zu sprechen.

Der Direktor ist in der Regel täglich zwischen 11 und 12 Uhr auf seinem Amts- zimmer zu sprechen.

3. Freistellen werden auf Nachsuchen und Erweis der Bedürftigkeit nur an be- gabte und strebsame Schüler verliehen, die in und außerhalb der Schule gutes Be- tragen zeigen. Die Verleihung erfolgt in der Regel am Anfang des Schuljahres und höchstens auf die Dauer eines Jahres. Unter Umständen kommt für sie auch eine kürzere Zeit in Betracht.

Die Verleihung muß von dem Vater des Schülers jedes Jahr bei dem Direktor neu beantragt werden, bei dem auch die Vordrucke für diese Freistellengesuche kostenlos zu erhalten sind.

4. Für die Schuljahre 19271930 ist eine allgemeine Versicherung aller hessi- schen Schüler bei der Nassauischen Landesversicherungsanstalt in Wiesbaden gegen eine Jahresprämie von 70 Rpf. durch das hessiche Ministerium für Kultus und Bil- dungswesen angeordnet.

5. Der Unterricht beginnt in allen Klassen Dienstag, den 24. April, 8 Uhr. Die Prüfung neu eintretender Schüler findet Montag, den 23. April, von 9 Uhr ab, statt.

6. Ferienordnung für das Schuljahr 1928/29. Pfingsten: 27. Mai bis 2. Juni. Sommer: 7. Juli bis 5. August. Herbst: 23. September bis 7. Oktober. Weihnachten: 23. Dezember 1928 bis 6. Januar 1929.

MAINZ, im März 1928.... Die Direktion des Realgymasiums

Dr. Zulauf, Oberstudiendirektor.