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2. Sprachen. Deutſch: Leſen, Erklären und Nacherzählen des Geleſenen. Grammatik: Die Wortarten, der einfach erweiterte Satz und leichtere Arten der Nebenſätze. Vortrag von Gedichten. Orthographiſche Übungen und kleine Aufſätze.
Latein: Wiederholung der regelmäßigen Deklination und der erſten Konjugation; die regelmäßigen Konjugationen vollendet; dazu die Deponentia; Beſonderheiten der Formenlehre und Pronomina nach Richter latein. Leſebuch.
Franzöſiſch: Plötz, Elementargrammatik, L. 1—48.
3. Geographie: Deutſchland— Entwickelung geographiſcher Begriffe.
4. Rechnen: Wiederholung der vier Grundrechnungsarten mit Dezimalzahlen, gemeine und Dezimalbrüche, einfache Regeldetriaufgaben. Kopfrechnen.
5. Naturgeſchichte: Bänitz' Leitfaden, 2. Kurſus.
6. Zeichnen: Anfangsübungen an geradlinigen geometriſchen Figuren und gebogenen Formen. Anfang des Orna⸗ mentenzeichnens, je nachdem die Fähigkeit des Schülers es geſtattet, in niederem oder höherem Grade der Schwierigkeit.
7. Schreiben: Deutſche und engliſche Kurrentſchrift nebſt den entſprechenden übungen nach der Taktſchreibmethode.
8. Geſang.¹¼ 3 9. Turnen.] S. Bemerk. zu VI.
Quarta- Klaſſenführer: Roskopf. 1. Keligionsunterricht. Katholiſcher, gemeinſam mit der fünften Klaſſe a und b. Katechismus: Beichtunter⸗ richt. Die zwölf Artikel des apoſtoliſchen Glaubensbekenntniſſes mit ſteter Beziehung auf die bibliſche Geſchichte.
Evangeliſcher, gemeinſam mit der fünften Klaſſe. Wiederholung der hauptſächlichſten Geſchichten des Alten Teſtaments. I. Teil der Sittenlehre. Sprüche und Lieder.
Israelitiſcher, gemeinſam mit der fünften Klaſſe. Bibliſche Geſchichte des Buches Joſua, der Richter und Könige bis zu Sauls Tod. Erklärung der wichtigſten Glaubenslehren im Anſchluß an die bibliſche Geſchichte.
2. Sprachen. Deutſch: Leſen und Nacherzählen. Satz⸗ und Interpunktionslehre. Diktate. Kleinere Aufſätze. Vortrag von Gedichten.
Latein: Abſchluß der unregelmäßigen Formenlehre, Repetition der regelmäßigen, Verba anomala und defectiva, die wichtigſten ſyntaktiſchen Regeln(Infinitiv⸗ und Partizipialkonſtruktionen); Richter lat. Leſebuch.
Franzöſiſch: Bierbaum, I. zu Ende, II. teilweiſe. I., II. und IV. Konjugation. Art. Part. Mündliche übungen mit Benutzung des Lehrbuchs und Hölzel, Wandtafeln für den Anſchauungsunterricht. Schriftliche übungen.
3. Geographie und Geſchichte. Geographie: Deutſchland, Alpen, öſterreich, Belgien, Holland und Dänemark.
Geſchichte: Griechiſche und römiſche Geſchichte.
4. Mathematik. Rechnen: Abſchluß der Bruchrechnung; einfache und zuſammengeſetzte Regeldetri. Teilungs⸗ und Miſchungsrechnung. Kopfrechnen.
Geometrie: Einleitung in die Planimetrie; Sätze über die Winkel und Parallelen. Kongruenzſätze. Spieker, § 1— 60. . Naturgeſchichte: Bänitz’ Leitfaden, 3. Kurſus, 1. Abt.
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6. Zeichnen. Fortſetzung der Übungen wie in V.—
7. Schreiben. Die deutſche und engliſche Kurrentſchrift nebſt den entſprechenden Übungen. 8. Geſang.„ 3
9. Furnen. S. Bemerk. zu VI.
Unter-Tertia. Klaſſenführer: Dr. Willig.
1. Religionsunterricht. Katholiſcher, gemeinſam mit der vierten Klaſſe a und b. Katechismus: Beichtunterricht. Erklärung der zehn Gebote Gottes und der fünf Gebote der Kirche mit ſteter Beziehung auf die bibliſche Geſchichte. Liturgik: Die hl. Zeiten des Kirchenjahres.
Evangeliſcher, gemeinſam mit der vierten Klaſſe. Ausgewählte Geſchichten des Neuen Teſtaments, insbeſondere die Leidensgeſchichte. Katechismus: I.—IV. Hauptſtück der Glaubenslehre. Sprüche und Lieder. Die Bergpredigt.
Israelitiſcher: Wiederholung der Geſchichten des Pentateuchs, Joſuas und der Richter. Geſchichte der Könige Saul, David und Salomo. Die beiden Reiche Israel und Juda.
2. Sprachen. Deutſch: Leſen und Nacherzählen des Geleſenen. Erweiterung der Satzlehre; zuſammengeſetzter Satz; Interpunktion. Orthographiſche übungen. Vortrag von Gedichten. Kleinere Aufſätze über Erlebtes, Beſchreibungen.


