Nerzeichnis der Abilurienten. (Siehe die Vorbemerkung zur Chronik).
1. Oſtern 1339.
1. Görtz, Adolf, aus Mainz, widmet ſich dem Studium der Elektrotechnik; 2. Götzen, Franz Joſeph, aus Mainz, widmet ſich dem Elementarlehrerberuf; 3. Mann, Karl Anton, aus Mainz, widmet ſich dem höheren Poſtdienſt; 4. Reeb, Otto, aus Mainz, widmet ſich dem Kaufmannsſtand; 5. Reinhard, Jakob, aus Gimbsheim, widmet ſich dem höheren Poſtdienſt; 6. Röſchel. Joh. Wilh., aus Mainz, widmet ſich dem Kaufmannsſtand; 7. Treiber, Peter, aus Kirchheim in Baden, widmet ſich dem Militärdienſt; 8. Weihrauch, Fritz, aus Mainz, widmet ſich dem Militärdienſt; 9. Zulauf, Karl, aus Biſchofsheim, widmet ſich dem Studium der Mathematik und Phyſik.
2. Herbſt 1339.
1. Espenſchied, Auguſt, aus Mainz, widmet ſich dem Kanfmannsſtand; 2. Mayer, Alfred, aus Ober⸗Ingelheim, widmet ſich dem Studium der Tierarzneikunde; 3. Schäfer, Auguſt, aus Mainz, widmet ſich dem höheren Poſtdienſt; 4. Wolf, Joh. Jakob, aus Mainz, widmet ſich dem Elementarlehrerberuf.
Zur Chronik der Nnſtalt.
Vorbemerkung. Die Aufzeichnungen„Zur Chronik der Anſtalt“ beziehen ſich diesmal auf die Zeit von Herbſt 1888 bis Oſtern 1890. Aus mehrfachen Gründen war es wünſchens⸗ wert erſchienen, den Anfang des Schuljahres, der ſeither in die 2. Hälfte des September fiel, auf Oſtern zu verlegen. Durch Großh. Miniſterium des Innern und der Juſtiz, Abtheilung für Schul⸗ angelegenheiten, wurde deßhalb am 3. März 1889 verfügt, daß der Schluß bezw. Beginn des Schul⸗ jahres für unſere Anſtalt auf Oſtern verlegt werde, und daß dieſe Einrichtung mit Oſtern 1889 in Kraft trete. Hierbei ſollte darauf geachtet werden, daß die Schüler der drei oberſten Jahrgänge des Realgymnaſiums, ſofern dieſelben nicht durch Mangel an Fleiß, Befähigung oder Kenntniſſen hierzu Anlaß gäben, in Beziehung auf die Zeit der Zulaſſung zur Maturitätsprüfung nicht benachteiligt würden. Für die Schüler der übrigen Klaſſen ſollte bei einer zu Oſtern 1889 vorzunehmenden Ver⸗ ſetzung auf Grund der vorliegenden Leiſtungen entſchieden werden, welcher Klaſſe dieſelben angehören ſollten.
Da bei den hiernach am 29. März und 1. April 1889 ſtattgehabten Verſetzungen eine größere Anzahl Schüler, welche ihren ſeitherigen Klaſſen nur ein halbes Jahr angehört hatten, in die höheren Klaſſen aufgeſtiegen waren, ſo konnte ſelbſtverſtändlich der vorgeſchriebene Lehrplan nicht eingehalten werden, und in einzelnen Fächern dürften die darin geſtellten Anforderungen jetzt noch nicht voll⸗ ſtändig erreicht ſein. Wir bitten dies bei den Schulnachrichten, welche ſich auf die Zeit von Oſtern 1889 bis Oſtern 1890 beziehen, gefälligſt zu berückſichtigen.


