Jahrgang 
1935
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Der Linoldruck des Umſchlags, eine Arbeit des Abiturienten Helmut Gunkelmann, ſtellt das ehemalige Gautor dar. Er⸗ richtet wurde das ſtattliche Tor im Zuge der neuen Stadtumwallung unter dem Kurfürſten Johann Philipp von Schönborn(16471673); abgebvochen wurde es im Jahre 1896 und beim Neubau der Ober⸗ vealſchule 1906 im Schulhof wieder aufgeſtellt. Dabei wurde aller⸗ dings der figürliche Schmuck des Giebelfeldes, der heilige Martinus mit zwei Bettlern, durch Nachbildungen erſetzt und die Torfahrt vermauert. An dieſer Mauer brachte man einen Abguß des Schluß⸗ ſteins von der Außenſeite des alten Tores als Waſſerſpeier an. Vor ihm fand ein gleichfalls altes Brunnenbecken aus dem Jahre 1598 Aufſtellung. An der nicht unſchönen Figurengruppe im Giebel fällt auf, daß das Pferd des Heiligen im Paßgang dargeſtellt iſt. Die Originalfiguren befinden ſich heute in der Steinhalle des Alter⸗ tumsmuſeums der Stadt Mainz. Dr. Hornickel.

Die übrigen Linolſchnitte ſind aus dem Unterricht des Zeichen⸗ oberlehrers Kroſt hervorgegangen.

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