der Anstalt Herr Studienrat Metzner)— am 10. August 1928 im Stadttheater eine Jahn-Gedächt- nisfeier, veranstaltet von dem Stadt- und Landverband für Leibesübungen Mainz(Vertreter d. A.: Herr Prof. Größer)— am 16. und 17. August 1928 im großen Saale des Gesellenhauses eine Dürer-Gedächtnisfeier, veranstaltet durch die Schule, bei der am 16. für die Schüler der Ober- klassen Herr Prof. Dr. Schrohe, am 17. für die Mittelklassen Herr Studienrat Metzner in dankens- werter Weise den Lichtbildervortrag hielt. Mit der Unterprima veranstaltete außerdem Herr Studienrat Metzner vom 13.—15. September 1928 eine Dürerfahrt nach Nürnberg— am 23. Sep- tember in der Stadthalle eine Schubertfeier der Mainzer Sängerschaft(Vertreter d. A.: Herr Prof. Dr. Lambinet— vom 29. September bis 1. Oktober in der Stadthalle und im Stadttheater die Feier des 50jährigen Bestehens des Mainzer Rudervereins(Vertreter d. A.: der Direktor)— am 23. Oktober 1928 die Einweihungsfeier der Krieger-Gedächtnishalle auf dem Ehrenfriedhof der Stadt Mainz(Vertreter d. A.: der Direktor)— am 18. Dezember 1928 in der Stadthalle die Schubertfeier der Mainzer Volksschule(Vertreter d. A.: der Direktor)— am 24. Februar 1929 (Volkstrauertag) auf dem Mainzer Ehrenfriedhof Gefallenen-Gedenkfeier(Vertreter d. A.: Herr Studienrat Dr. Schmid)— am 14. März im Stadttheater Gedenkfeier des 200 jährigen Geburtstags Lessings, bestehend in der Aufführung von Lessings Emilia Galotti.— Der Landesjugendtag am 26. Juni wurde von uns auf dem Sportplatz des Turnvereins 1817, der Gedenktag der Verfassung am 11. August und der Gedenktag der Gefallenen des Welthriegs am 24. November in den Räumen der Schule in der üblichen Weise begangen. Bei der großen öffentlichen Verfassungsfeier in der Stadthalle(Festredner Herr Dr. Pick-Mainz) war der Direktor als Vertreter der Anstalt anwesend.—
Am Abend des 25. Oktober 1928 veranstaltete das Gpmnasium im großen Saale der„Lieder- tafel“ unter gütiger Mitwirkung von Frau Dr. Schachner(Mainz), die den Vortrag ausgewählter Schubertlieder übernommen hatte,(Klavierbegleitung Oberprimaner Otto Schmidtgen) eine eigene Schubertfeier in der Form eines Elternabends. Sie stand unter der Leitung unseres Musiklehrers Herrn Sieben. Frau Dr. Schachner, unser Schülerchor und unser Schülerorchester boten das Beste und das gefüllte Haus spendete reichen Beifall.
Am Sonntag, dem 24. März 1929 von 11 bis 13 Uhr, führte das Gpmnasium als Morgenfeier im Mainzer Stadttheater die„Antigone“ des Sophokles in der Altendorfschen Uebersetzung für die Freunde des humanistischen Gymnasiums auf. Ueber den Verlauf der Aufführung können wir uns erst im nächsten Bericht des näheren äußern. Heute schon sei aber allen, die sich um ihr Zustandekommen bemüht haben, unser herzlichster Dank ausgesprochen. Er gebührt ins- besondere dem rührigen Vorsitzenden des Bundes der Freunde des humanistischen Gymnasiums (Ortsgruppe Mainz), Herrn Landgerichtspräsidenten Dr. Nees, unserem geschätzten Amtsgenossen Herrn Dr. Strobel, der mit unermüdlichem Eifer und großer Begeisterung für die Vermittlung der geistigen Werte der Antike zahlreiche Stunden der Durchführung des Planes opferte, Herrn Schauspieler Gütlich, der die Freundlichkeit hatte, die bühnengerechte Darstellung zu vervoll- kommnen, unserem diesjährigen Abiturienten Herrn stud. Otto Schmidtgen, der mit jugendlichem Schwung die flinübung des Sprechchors betreute, allen Schülern(den Abiturienten Böhm, Gaßner, Hornickel und Küthe, dem Unterprimaner Hartmann, den Obersekundanern Knab, Höckel, Simon, Hembes und Löwenstein als Rollenträgern und den Choristen), die unter großem Aufwand von Zeit und Arbeit die einzelnen Rollen zu übernehmen wagten, und nicht zuletzt Herrn Inten- danten Klitsch für die freundliche Ueberlassung des Theaters.
Auf den 26. April 1928 hatte die Stadt Mainz zur Einweihungsfeier der neuen auf dem Feldbergplatz gelegenen Frauenarbeitsschule eingeladen. Die Anstalt war dabei durch den Direk- tor vertreten.
Am 15. und 16. Oktober beging Mainz bei günstigstem Wetter in glänzender Weise unter Beteiligung zahlreicher hoher Vertreter von Kirche und Staat(als höchster Vertreter der Kirche war Herr Nuntius Pacelli, als Vertreter des Reiches Herr Reichsminister von Guérard, als Vertreter Hessens Herr Staatspräsident Dr. Adelung, als Vertreter der Stadt Mainz Herr Oberbürgermeister Dr. Külb anwesend) das Fest der Weihe des nach dreijährigen mühevollen Arbeiten wieder- hergestellten Domes. Bei allen festlichen Veranstaltungen im Dom, im Akademiesaal des Kur- fürstlichen Schlosses, in der Stadthalle und bei dem einzigartigen Rheinuferfeuerwerk war die Anstalt durch den Direktor vertreten. Am Nachmittag des 15. Oktober und am 16. Oktober als dem Hauptfesttag war auf Anordnung des Kultusministeriums der Unterricht in allen Mainzer Schulen ausgefallen.— Zur Erinnerung an das schöne Fest überreichte der Hochw. Herr Bischof
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