Jahrgang 
1929
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dem Wege zu und von der Schule, bei allen Veranſtaltungen der Schule wurde in 25 Fällen Gebrauch gemacht.

i) Der Schulgeldſatz.

Das Schulgeld beträgt jährlich 200 Mk. für Einheimiſche, 250 Mk. für Auswärtige. Für Geſchwiſterermäßiguug gelten die geſetzlichen Beſtimmungen.

10% des Geſamtſchulgeldes abzüglich der Ermäßigungen ſtehen zur Gewährung von Freiſtellen zur Verfügung. Ganze Freiſtellen hatten im Sommer 27 Schüler, im Winter 27 Schüler, halbe Freiſtellen im Sommer 44, im Winter 37, Viertel⸗Freiſtellen im Sommer 3, im Winter 2. 6 Schüler erhielten eine Erziehungsbeihilfe in Höhe von insgeſamt 640 Mk.

Aus den Anſchaffungen der Hilfsbücherei konnten einer Reihe von Schülern unent⸗ geltlich Schulbücher geliehen werden.

k) Berufsberatung.

Es fanden keine beſonderen Veranſtaltungen zur Berufsberatung ſtatt. In den Primen und Unterſekunden wurde im Unterricht wiederholt auf die große Bedeutung einer richtigen Berufswahl hingewieſen. Merkblätter zur Berufsberatung wurden in den oberen Klaſſen verteilt, einſchlägige Bücher aus der Schülerbücherei verliehen. Berufskenntnis wurde durch Beſuch von Betrieben, Inſtituten und öffentlichen Einrichtungen gefördert.

5. Der Elternbeirat.

Mitglieder: Univ. Prof. Dr. Ed. Müller, Vorſitzender( 20. 12. 1928), Eiſenbahn⸗ oberſekretär Fr. Bicker, Schriftführer, Frau Telegrapheninſpektor Rehrmann, Frau Oberpoſt⸗ ſekretär Weibezahn, Verkehrsaufſeher H. Mackowiak, Lehrer Ch. Witt, Leiter des iſrael. Schülerheims, Frau Hofglaſermeiſter Schultz, Inſtitutsgehilfe J. Gaßmann, Gaſtwirt P. Lowka, Reichsbahnſekretär W. Weitzel, Studienrat G. Schüler.

Prof. Dr. Müller ſtarb plötzlich, mitten aus erfolgreicher Arbeit heraus, am 20. 12. 28. Sein Tod bedeutet für uns einen ſchweren Verluſt. Als langjähriger Vorſitzender des Elternbeirats hat er ſich überall Vertrauen und Zuneigung erworben. Für das Wohl der Schule und ihrer Schüler ſetzte er ſich ſtets mit ſeiner ganzen Perſönlichkeit ein. So iſt auch unſere Schule durch ſeinen frühen Heimgang in Trauer verſetzt.

Als Nachfolger wurde St. Rat Schüler gewählt. Gegenſtand der Beratungen des Elternbeirats waren u. a.: Fragen der Hilfsbücherei, Unterſtützung von Schülern für Studien⸗ fahrten(Weimar, Büſum u. ſ. w.), Fürſorge für geſundheitlich ſchwache Schüler, Schulanfang, Tanzſtunde, Schulmützen, Urlaub von Schülern, Vergrößerung des Schulgebäudes.

Am 14. Mai fand eine Verſammlung der Eltern der Sextaner ſtatt. Der Direktor, Oberſtudienrat Prof. Dr. Glaſer, Studienrat Martin, Oberſchullehrer Haag ſprachen über konkrete Fragen der Zuſammenarbeit von Eltern und Schule. Es ſchloß ſich eine ausführliche Ausſprache an.

Eine Stiftung der Behringwerke A. G. Marburg ermöglicht alljährlich einem begabten, naturwiſſenſchaftlich intereſſierten Schüler einen achttägigen Beſuch des Deutſchen Muſeums in München. Die Wahl fiel diesmal auf Henning Ol Rg.

Aus Kreiſen der Elternſchaft und von Freunden der Anſtalt wurden geſchenkt: eine Radierung des Hamburger Künſtlers Illies von St. Rat Weigel⸗Kiel, ein Gipsabguß des