Jahrgang 
1909
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B. Religions- und Heimatsverhältnisse der Schüler.

Evang. Kath. Diss. Israel.] Einh. Ausw. ſredien lieti Se.

1. Am Anfang des Sommerhalb- jahres 1908...... 393 14 7 72 300 148 31 7 486

2. Am Anfang des Winterhalb- jahres 1908...... 383 14 6 73 293 146 30 7 476 3. Am 1. Februar 1909... 375 15 6 74 290 144 30 6 470

C. Das Zeugnis für den einjährigen Militärdienst haben erhalten zu Ostern 1908: 54 Schüler; davon sind zu einem praktischen Berufe über- gegangen 18 Schäler.

Nr. Namen Nr. Namen Nr. Namen 647. Walter Hentze 665. Wilhelm Reichmann 683. Erich Feist

648. Friedrich von Wickede 666. Wilhelm Beck 684. Karl Goldenberg 649. Karl Bob 667. Wilhelm Berdux 685. Heinrich Grün 650. Wilhelm Brunst 668. Benno Dauber 686. Wilhelm Hofmann 651. Helfrich Dern 669. Ernst Klingelhöfer 687. Hermann Kubß 652. Wilhelm Eckhardt 670. Heinrich Lengemann 688. Ernst Lehn

653. Wilhelm Finger 671. Ernst Löhr 689. Wilhelm Prediger 654. Kaurl Ibelshäuser 672. Walter Niemann 690. David Schlesinger 655. Leopold Isenberg 673. Wilheli Salowski 691. Heinrich Schröder 656. Otto Lilienstein 674. Karl Schlott 692. Hans Siebert

657. Heinrich Scheibel. 675. Karl Schneider 693. Julius Siesel

658. Heinrich Albrand 676. Wilhelm Schweitzer 694. Konrad Steinmetz 659. Heinrich Hungerland 677. Walter Viétor 695. Artur Stern

660. Sally Isenberg 678. Karl Vogel 696. Siegfried Ullmann 661. Georg Kießelbach 679. Emil Vogel 697. Robert Umbach 662. Philipp Mengel 680. Heinrich Weishaupt 698. Willi Wertheim 663. Otto Nüller 681. Heinrich Balzer 699. Werner Wilhehmn 664. Heinrich Muth 682. Egbert Feist 700. Joachim Müller-Waegener

D. Reifeprüfung.

Im Herbst 1908 wurden zur Prüfung 2 Oberprimaner zugelassen, die ihré schriftlichen Arbeiten am 27., 28., 29., 31. August und 1. September erledigten. Die mündliche Prüfung war am 9. September; es bestanden beide Prüflinge.

Zur Reifeprüfung im Ostertermin 1909 wurden 14 Oberprimaner zugelassen. Sie fertigten die schriftlichen Arbeiten am 15., 16., 17., 18. und 19. Februar und unterzogen sich der mündlichen Prüfung am 9. März; sämtliche Prüflinge wurden für reif erklärt.

Bei der ersten Prüfung führte Herr Provinzial-Schulrat Prof. Dr. Baier aus Cassel den Vor- sitz, bei der zweiten war der Direktor mit den Geschäften des Königlichen Kommissars beauftragt.

Die schriftlichen Arbeiten im Herbste 1907 waren folgende: ein deutscher Aufsatz: Octavio und Max Piccolomini; ein französischer Aufsatz:„Esquisse biographique et littéraire sur Shakespeare“; eine Über- setzung ins Englische; folgende mathematischen Aufgaben: 1. Zwei Punkte der Parabel v2= 4 x, deren Ab- szissen XI= 9 und Xz= 25 und deren Ordinaten y= 6 und vy= 10 sind, werden durch eine Sehne verbunden. Die von der Sehne und dem Parabelbogen begrenzte Fläche soll berechnet werden. 2. In der entwickelten Potenz eines Binoms(a+ b) verhält sich der Koeffizient des 7. Gliedes zu dem des 4. wie 7:4. Bei welcher Potenz ist dies der Fall? 3. Wie lang ist der Schatten eines 75 m hohen Turmes der Elisabethkirche in Marburg um 9 Uhr vormittags am 1. Mai bei einer Deklination der Sonne von 15⁰ 4 34“ und der geographischen Breite von Marburg„= 50⁰ 48 47“½ 4. Unter welchem Winkel zur Vertikalen muß ein Pendel von der Länges rotieren, damit der Inhalt des beschriebenen Kegels ein Maximum wird?— Eine physikalische Aufgabe: Die Nernstlampe. Berechnung: Eine Glühlampe hat einen Widerstand von 1125 Q und brennt in einem

Leitungsnetz mit 225 Volt Spaunnung. Was kostet die Brennstunde der Lampe, wenn die Kilowattstunde mit 0,40 Mk. berechnet wird?