Jahrgang 
1902
Einzelbild herunterladen

OQuinta. Klassenlehrer: Oberlehrer Hauck.

Religion: 2 Stdn. Biblische Geschichten des N. T. nach dem Lesebuche von Schäfer, II. Durchnahme und Erlernung des 2. Hauptstückes mit Luthers Auslegung; Einprägung von Sprüchen und 4 Liedern(28, 106, 377, 128). Wiederholung des 1. Hauptstückes und der in VI gelernten Lieder. Bödeker, dann Pohl.

Deutsch u. Geschichtserzählungen: 4 Stdn. Mündliches Nacherzählen von Lesestücken. Auswendiglernen und verständnisvolles Vortragen von Gedichten nach dem Lesebuche von Hopf und Paulsiek, für V. Wiederholung der Formenlehre. Der einfache und erweiterte Satz, das Notwendigste vom zusammengesetzten Satze. Rechtschreibe- und Interpunktionsübungen, Bildung von Sätzen nach grammatischen Rücksichten, erste Versuche im schriftlichen Nacherzählen. Schäfer.

Deutsche, griechische und römische Sagen und Erzählungen. Schneider, dann Knabe.

Französisch: 6 Stän. Prlernung der Konjugation der Verben auf ir und re, Durchnahme des Artikels und des partitiven de, der Pluralbildung, der Steigerung, des Zahlwortes der Fürwörter im Anschlusse an die Lesestücke Plötz-Kares, Elementarbuch, Aug. C. 29 63. Sprechübungen im Anschlusse an die gelesenen Stücke und über die nähere Umgebung. Wiederholung und Auswendiglernen von Gedichten und Liedern. Wieder- holung der Konjugation der Verben auf er und der Hilfsverben Wöchentlich eine Reinarbeit(Diktate, Fragen und Antworten, Niederschriften aus dem Gedächtnisse, Umwandlungen, Rückübersctzungen). Hauck.

Erdkunde: 2 Stdn. Physische und politische Erdkunde Deutschlands unter Benutzung des Lehrbuches der Geographie von v. Seidlite, Ausg. A Weitere Einführung in das Ver- ständnis der Karten. Anfänge im Entwerfen von einfachen Umrissen an der Wand- tafel. Schäfer.

Rechnen: 5 Stdn. a) Schellen, I. Teil§ 15 30. II. Teil§ 611. Teilbarkeit der Zahlen. Gemeine Brüche. Regeldetri. b) Geometrie. Ubungen mit Zirkel und Lineal. Grund- begriffe von Linie, Winkel, Dreieck, Viereck, Vieleck und Kreis. Xau.

Naturbeschreibung: 2 Stdn. Im Sommer: Beschreibung von Vertretern scharf gekenn- zeichneter Pflanzenfamilien. Besprechung einfacher physiologischer und biologischer Eigentümlichkeiten, Insektenbestäubung u. a., sowie Beziehungen zu Menschen und Tieren. Übung im Zeichnen einfacher Pflanzenteile. Im Winter: Ergänzung über Säugetiere(die wichtigsten ausländischen Arten). Uberblick über die Ordnungen der Säugetiere. Betrachtung unserer Vogelwelt, mit Berücksichtigung des Baues und Lebens der Vögel, sowie ihrer Erkennungsmerkmale in der Natur und ihrer Beziehungen zum Menschen. Im Anschlusse an die Skelettlehre der Tiere die Grundzüge des mensch- lichen Knochenbaues. Burhenne.

Schreiben: 2 Stdn. Deutsche und lateinische Schrift. Rundschrift. Schneider, dann Becker.

Zeichnen: 2 Stdn. Geradl. Gebilde auf Zwei-, Vier- und Mehrteilg. beruhend, Flächen- und Bandverzierungen, Bandverschlingungen nach den Vorlageheften von F. Schürmann.