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weiß Goethe uns in„Hermann und Dorothea“ den großen geschichtlichen Hintergrund stets gegenwärtig zu halten? 7.(zur Wahl) a) Wie wandelt sich die Anschauung Elmars in Webers „Dreizehnlinden“? b) Welches Bild von den Mißständen in Deutschland um 1500 erhalten wir aus Luthers Schrift„An den christlichen Adel deutscher Nation“? 8.(Kl.-A.)(zur Wahl) a) Der Prinz in Lessings„Emilia Galotti“ und Ferdinand in Schillers„Kabale und Liebe“— ein Vergleich. b) Marinelli in Lessings„Emilia Galotti“, Wurm in Schillers„Kabale und Liebe“ und Leonhard in Hebbels„Maria Magdalena“— ein Vergleich. c) Inwiefern trägt Marinelli zur Entwicklung der Handlung in Lessings„Emilia Galotti“ bei?
UIb: Handwerck: 1. Der Krieg, der Beweger des Menschengeschicks. 2.(Kl.-A.) Was bedeutet uns Klopstock? 3. Welches Zeitbild gibt Schiller in„Kabale und Liebe“? 4.(Kl.-A.) Wodurch scheitert Brutus in Shakespeares„Julius Caesar“? 5. Vom Werte des Geldes. 6.(Kl.-A.) Wie kommt es, daß Macbeth trotz seiner Verbrechen unsere menschliche Teilnahme nicht verliert? 7. Deutschland und Italien, ein geschichtlicher Rückblick. 8.(Kl.-A.) (zur Wahl): a) Wie bewahrheitet sich im König Oedipus das Wort„Noch niemand entfloh dem verhängten Geschick, und wer sich vermißt, es klüglich zu wenden, der muß es selber er-— bauend vollenden“? b) Schuld und Schicksal in„König Oedipus“.
0 II: Handwerck: 1. Vom deutschen Walde. 2. Wie unterscheiden sich der Stadt- pfeifer Kullmann und der Kapellmeister Neubaur in Riehls Erzählung„Der Stadtpfeifer“? 3.(Kl.-A.) Wie kommt es, daß Kriemhild die Werbung Etzels annimmt? 4. a) Michael Kohl- haas,„einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit“. b) Wie sah es vor tausend Jahren im Schwabenland aus?(Nach Scheffels„Ekkehard“). 5.(Kl.-A.) Erklärung eines der Odysseebilder Prellers. 6. Die Natur eine Quelle der Erholung, Belehrung, Erhebung. 7.(Kl.-A.) a) Inwiefern gibt die Sterbestunde von Götz und Weislingen ein Bild ihres Lebensganges und Charakters? b) Wie erscheinen Goethe im„Götz“ die Menschen und Zustände in Deutschland zu Anfang des 16. Jahrhunderts? 8. Wie wird Brutus aus einem Freund Caesars zu seinem Mörder?
UII: Klee: 1. Wie haben wir uns Marburg, nach den alten Bauten und Bauresten zu urteilen, um das Jahr 1500 vorzustellen? 2. Warum ergreift uns Deutsche Schillers„Wilhelm Tell“ gegenwärtig wieder so tief? 3.(Kl.-A.) Ausführliche Gliederung von E. M. Arndts Schrift„Der Emporgekommene“(aus Teil I„Geist der Zeit“). 4. Inwiefern trägt die Feier des Schützenfestes zur Lösung der Haupthandlung in G. Kellers Novelle„Das Fähnlein der sieben Aufrechten“ bei? 5.(Kl. A.) Mit welchem Recht begrüßt Marbod in Kleists„Hermanns- schlacht“ Hermann als den Befreier Germaniens? 6. Welchem unter den modernen festländischen Verkehrsmitteln gebe ich den Vorzug? 7. Warum müssen wir die Beziehungen zu den Ausland- deutschen pflegen? 8.(Kl.-A.(zur Wahl) a) Welches Bild von der Persönlichkeit Tellheims erhalten wir in Lessings„Minna von Barnhelm“? b) Was erfahren wir über die Vorgeschichte Tellheims in Lessings„Minna von Barnhelm“?
O III: Risse: 1. Die Stimmung der Bürger in Kolberg vor Guneisenaus Eintreffen (nach Heyses„Kolberg“). 2.(Kl.-A.) Der kleine Peter in Roseggers„Waldbauernbub“. 3.(Kl.-A.) Ein Tag in der Natur. 4. Der Pfarrer von Wallrode und seine Gemeinde; nach Raabes„Else von der Tanne“. 5. Womit entschuldigt der Ritter bei Schiller den Kampf mit dem Drachen? 6.(Kl.-A.) Die Schuld des Pagen Leubefing. 7.(Kl.-A.) Schillers„Taucher“ und Uhlands„Der blinde König“, ein Vergleich. 8. Warum wirkt Goethes„Erlkönig“ so stark auf Phantasie und Gefühl des Menschen.
UIII: Bersch: 1. Der Kampf im Wasgenwald. 2.(Kl.-A.) Der Raub der Königs- tochter und ihre Folgen(nach Uhlands„blindem König“). 3. Ein Ferienerlebnis. 4.(Kl.-A.) Otto I. 5.(Kl.-A.) Der Briefträger kommt. 6. Der Ritterstand. 7.(Kl.-A.) Die Schlacht bei Bibrakte. 8.(Kl.-A.) Kaiser Maximilian in Limburg(Gliederung). 9.(Kl.-A.) Der Verlauf einer Zwergenhochzeit(nach Goethes Hochzeitlied).
f) Aufgaben der schriftlichen Reifeprüfung. Ostern 1926.
1. Deutsch: Zur Wahl: a) Zu welchem Gedanken über Wert und Unwert der Sitte kann uns Goethes Torquato Tasso anregen?— b) Welche Umstände haben die Entwicklung großer Städte in Deutschland begünstigt?— c) Inwiefern kann Schillers Wort„Der Mensch ist das Wesen, welches will“ als Wahlspruch seines eigenen Lebens gelten?


