Jahrgang 
1914
Einzelbild herunterladen

8

und 18072 7.(Kl.-A.) Die Bedeutung der ersten Szene in Schillers Wilhelm Tell. 8. In- wiefern ist die Entdeckung Amerikas durch Columbus eine große Tat zu nennen? 9.(Kl.-A.) Auf welche Weise versteht Schiller im ersten Akt der Maria Stuart Teilnahme für die königliche Sünderin zu erwecken? 10. Deutschland vor 100 Jahren.

0 III. 1. Was hat die alte Welt von Amerika empfangen? 2.(Kl.-A.) Hieronymus im Gehäus, Kupferstich von A. Dürer. 3. Ein Bauernhof und sein Leben. 4. Die Schlacht bei Oberweimar. 5. Zriny und Soliman, ein Vergleich. 6.(Kl.-A.) Vier Bilder zum Siebzigsten Geburtstag' von Voß. 7. Der Tod als Freund, Holzschnitt v. Alfred Rethel. 8.(Kl.-A.) Die Provinz Ostpreußen.

UllI. 1. Ein Gang durch Marburg. 2.(Kl.-A.) Damon erzählt von seiner Reise. 3. Ein Brief über die Pfingstferien. 4.(Kl.-A.) Die Sage von Hagen und Hilde. 5.(Kl.-A.) Die Gudrunsage. 6. Die Freuden des Herbstes. 7. Der Kampf zwischen Papst Gregor VII. und Kaiser Heinrich IV. 8.(Kl.-A.) Kaiser Friedrich II. 9. Der Überfall im Wildbad(im Anschluß an Uhland). 10. Der Meisterschuß(im Anschluß an Kinkel).

C. Die mathematlschen Aufgaben der Reifeprüfungen.

a) Herbst 1913. 1. Rückt ein Punkt auf der Achse eines Hohlspiegels von 14 cm Brennweite diesem um 98 cm näher, so entfernt sich sein Bild um 1 cm. Wie groß sind Bild

und Gegenstandsweite des Punktes? 2. Es ist ein Kreis zu konstruieren, welcher zwei gegebene Kreise K und rechtwinklig schneidet und durch den Punkt P hindurchgeht. Analysis, Konstruktion und Beweis. 3. Wie lang ist die kürzeste Entfernung zwischen

Königsberg i. Pr. und München auf einem größten Kugelkreise der Erde? Königsberg hat eine Länge von 200⁰, 5 östlich von Greenw. und eine nördliche Breite von 54°, 71, während München, 110, 61 östlich von Greenw., auf dem 480, 15 ten Breitengrade liegt. 4. Aus der Grundkante einer graden quadratischen Pyramide α= 36 und der Höhe 5= 108 soll der Radius und die Oberfläche der umgeschriebenen Kugel berechnet werden.

b) Ostern 1914. 1. Ein Vater legte für seine kranke Tochter 30 000 Mk. auf eine Bank, die 4% jährlich berechnete, und bestimmte, daß die Tochter jedesmal am Ende des Jahres 3000 Mk. abheben dürfe. Wie oft hatte sie den Betrag erhoben, wenn bei ihrem Tode die Erben nur noch 8400 Mk. vorfanden? 2. Auf einer gegebenen Linie L soll der Punkt A gefunden werden, dessen Verbindungslinien 4 B und 4 C mit einer gegebenen Linie B sich zueinander verhalten wie die gegebenen Strecken m und n. Analysis, Konstruktion und Beweis. 3. Der Radius eines Dreiecks ist= 33, die Seite a= 65 und sin: sin= 16: 17. Wie groß sind die Seiten und die Winkel des Dreiecks? 4. Einer Kugel mit dem Radius 7= 29 ist ein grader Kegel einbeschrieben. Wie groß ist der Rauminhalt und der Mantel des Kegels, wenn der Grundradius des Kegels p= 20 cm ist?

D. Mitteilungen über den technischen Unterricht.

a) Turnen. Geturnt wurde von jeder Klasse in 3 Stunden wöchentlich, zusammen in 24 Stunden, und zwar leitete Herr Professor Engelhardt 3 Stunden(0 I. U 1), Herr Professor Stange 6 Stunden(0 II, IV), Herr Professor Dr. von Spindler 3 Stunden(V), Herr Zeichenlehrer Klonk 9 Stunden(U II, O III, U III), Herr Lehrer am Gymnasium Fiedler 3 Stunden(VI). Vom Turnunterricht waren im Sommer 17, im Winter 22 Schüler befreit.

Ein freiwilliger Spielnachmittag ist nicht eingerichtet.

Es besteht ein Turnverein in den Klassen I und II, dem 25 Mitglieder angehören. In den Pfingstferien unternahm er in Begleitung des Herrn Oberlehrer Dr. Ahrens eine dreitägige Turnfahrt in die Rhön.

Das Gymnasium beteiligte sich am 18. Oktober an dem gemeinsamen Schauturnen sämtlicher Schulen der Stadt. Den üblichen Frühlingsspaziergang auf den Frauenberg unternahm es am 29. April. Am 5. Juli machten die einzelnen Klassen unter Führung der