13 Zahlen. Pronomen relativum. Das unverbundene hinweisende Fürwort. Attributive und prädikative Wortstellung. Verba reflexiva. Unverbundene persönliche Fürwörter. Mündliche Übersetzung deutscher Sätze. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. 3 St. W.(Schäfer T.)
Geschichte und Erdkunde. Kurzer Überblick über die weströmische Kaisergeschichte vom Tode des Augustus an, dann deutsche Geschichte bis zum Ausgang des Mittelalters. 2 St. w. — Wiederholung der politischen Erdkunde Deutschlands, physische und politische Erdkunde der aussereuropäischen Erdteile, ausser den deutschen Kolonieen. Kartenskizzen. 1 St. W.(Schenkheld.)
Mathematik. Arithmetik: Grundrechnungen mit absoluten Zahlen, einfache Gleichungen vom 1. Grad mit einer Unbekannten(Bardey 4, 6— 9, 20— 22 mit Auswahl). Planimetrie: Lehre vom Parallelogramm und vom Kreis. 3 St. W.(Weidenmüller.)
Naturbeschreibung. Übersicht über das natürliche Pflanzensystem. UÜUbungen im Bestimmen offenblütiger Gewächse nach Gies. Die wichtigsten ausländischen Nutzpflanzen. Systematik der Säugetiere und Vögel. 2 St. w.(Weidenmüller.)
Zeichnen. Das Nötige aus der Perspektive. Anwendung der perspektivischen Gdesetze beim Zeichnen nach Ilolzkörpern. Das Notwendige aus der Schattenlehre. Erklärung der Beleuchtungserscheinungen an den grad- und krummflächigen Körpern. Anwendung der Licht- und Schattenlehre beim Zeichnen ornamentaler Gypsmodelle. 2 St. w.(Witt.)
OQuarta. (Ordinarius Oberlehrer Eiooldt.)
Religionslehre. a) Evangelische: Das Allgemeinste von der Einteilung der Bibel und der Reihenfolge der biblischen Bücher. Lesung geschichtlicher Abschnitte des Alten und Neuen Testaments nach Wendel, Bibl. Geschichte. Erklärung des 3. Hauptstückes mit Luthers Auslegung. Wiederholung des Katechismus. Erlernung von vier Kirchenliedern und Wieder- holung der früher gelernten. 2 St. w.(Vogt.)— b) Katholische: Die notwendigen Gebete; kurze Anleitung, der heil. Messe mit Andacht beizuwohnen. Beichtunterricht.— Im Diöcesan- katechismus das 1. Hauptstück: Vom Glauben.— Biblische Geschichten des Alten Testaments nach Schuster. 3 St. W.(Weber.)— c) Jüdische: Die zehn Gebote. Festkalender. Lektüre ausgewählter Psalmen im Urtexte.— Biblische Geschichte: Von der Schöpfung bis zum Tode Moses nach Stern, Biblische Geschichte. 2 St. W.(Munk.)
Deutsch. Der zusammengesetzte Satz. Das Wichtigste aus der Flexions- und Wort- bildungslehre. Lesen von Gedichten und Prosastücken aus dem Lesebuch von Ilopf und P'aulsiek. Nacherzählen. Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten; Wiederholung der in VI und V. gelernten Gedichte. Abwechselnd Rechtschreibeübungen in der Klasse und schriftliches freieres Nacherzählen des in der Klasse Gehörten(häusliche Arbeit) alle 4 Wochen. 3 St. w.(Euler.)
PLatein. Cornelius Nepos: Miltiades, Themistocles, Aristides, Cimon. Lysander, Alcibiades, Hamilcar, Hannibal. Im ersten Halbjahre 3, im zweiten 4 St.— Wiederholung der Formenlehre. Das Wesentliche aus der Kasuslehre. Syntax des Verbums nach Bedürfnis im Anschluss an das Ubersetzte. Mündliche und schriftliche Ubersetzungen in das Lateinische aus Ostermanns Übungs- buch für IVY, sowie im Anschluss an die Lektüre. Vokabellernen im Anschluss an das Ubersetzte. Wöchentlich eine schriftliche Arbeit im Anschluss an die Lektüre als Klassenarbeit oder als häusliche Arbeit. In jedem Halbjahre drei schriftliche Übersetzungen ins Deutsche. Im ersten
Halbjahre 4, im zweiten 3 St.(Luoldt.)


