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Hebräisch. Kombiniert mit II, 1. Die Anfangsgründe: Deklination, Lehre vom Pronomen, starkes Verbum nach der Grammatik von Gesenius-Kautzsch. Mündliche und schriftliche UÜbungen nach dem Ubungsbuch von Kautzsch. Im Vierteljahr 3 häusliche Arbeiten. 2 St. w.(Vogt.)
Englisch(fakultativ). Kombiniert mit II. 1. Die Anfangsgründe nach der Grammatik von Dr. F. W. Gesenius Kapitel- XII. Das Notwendigste aus der Lautlehre und Orthographie. Sprech- und Schreibübungen. Im Vierteljahr drei Klassenarbeiten. Gelesen wurde im Sommer aus dem Lesebuch von Gesenius, im Winter mit Abt. I vereinigt aus»William I., German Em- peror and King of Prussia« by G. Boyle. 2 St. W.(Müller.)
Geschichte und Geographie. Griechische Geschichte von den ältesten Zeiten bis zu den Kämpfen der Diadochen nach dem Grundriss von Dietsch-Richter. Physikalische und politische Geographie von Deutschland nach Kirchhoffs Schulgeographie. 3 St. W.(Euler.)
Mathematik. Arithmetik: Gleichungen 1. Grades mit einer und mehreren Unbekannten; Potenzen und Wurzeln.(Bardey 22, 23, 24, 11, 12, 13, 14.) Planimetrie: Wiederholung und Erweiterung der Lehre vom Kreis und Flächeninhalt, Proportions- und Aehnlichkeitslehre nach Lieber und v. Lühmann. 4 St. w.(Reinhard.)
Physik. Anorganische Chemie. Hydrostatik, Aërostatik, Reibungselektricität. 2 St. w. (Reinhdrd.)
Tertia 1. (Ordinarius Oberlehrer Dr. Wilhelmi.)
Religionslehre. a) Evangelische: Geschichte des Reiches Gottes im neuen Testa- ment. Kirchenjahr und Einrichtung des Gottesdienstes. Wiederholung des Katechismus, der früher gelernten Sprüche und Lieder. Memoriert wurden einige neue Lieder und Sprüche und Matth. 5. 1-20. 2 St. W.(Paulus.)— b) Katholische: Geschichte des Reiches Gottes von der Erschaffung der Welt bis zur allgemeinen Abgötterei; zugleich apologetische Erörterung der biblischen Schöpfungsgeschichte. Im Katechismus: III. bis IX. Glaubensartikel.(S.) Von der Auserwählung des israelitischen Volkes bis zur Errichtung des Königtums. Das christliche Kirchenjahr. Im Katechismus: X., XI. und XII. Glaubensartikel. Vom grossen Gebote der Liebe. I. Gebot des Dekalogs.(W.) Nach Schuster und Holzammer, Handbuch zur biblischen Geschichte (l. Teil) und nach dem Diöcesankatechismus. 2 St. Ww.(Weber.)
Deutsch. Prosastücke und Gedichte aus dem Lehrbuch von Hopf und Paulsiek gelesen und erklärt; das Wichtigste aus der Verslehre im Anschluss an die Lektüre; Satzlehre, besonders die Nebensätze nach ihrer verschiedenen Bedeutung. Deklamationen, Disponieren; alle 3 Wochen ein Aufsatz. 2 St. w.(Wilhelmi.)
Latein. Ovids Metamorphosen nach der Auswahl von Polle; geeignete Stellen wurden memoriert. 2 St. w.— Caes. de bell. gall. IV—VI und VII mit Auswahl. 4 St. w.— Satzlehre, Tempora und Modi, oratio obliqua; entsprechende exempla syntaxis nach Ellendt-Seyffert aus- wendig gelernt. Wiederholungen aus der Formen- und Kasuslehre. Mündliche Ubungen aus Ostermanns Übungsbuch. Alle 8 Tage ein Exercitium oder Extemporale. 3 St. W.(Wilhelmi.)
Griechisch. Xenophons Anabasis I bis II2.— Wiederholung und Erweiterung des Pensums von Untertertia. Einübung der Verba auf ι und der unregelmässigen Verba. UÜbungen im Ubersetzen nach Seyffert-Bamberg. Das Notwendigste aus der Syntax gelegentlich der Lektüre. Alle 14 Tage ein Exercitium oder Extemporale. 7 St. w.(Hohenthal.)


