Jahrgang 
1884
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Katechismus die Lehre von den drei letzten Sacramenten, dem Gebete, den kirchlichen Gebräuchen und Ceremonien.(S.). Fortsetzung in der Geschichte des Reiches Gottes bis Ausrottung der Hasmonäer durch den Idumäer Herodes. Zugleich von den kirchlichen Zeiten und Festen.(W.). 2 St. w.(Pfr. Dr. Weber).

Gesang. I. Abtheilung: Schüler aus Sexta bis Quarta. Die Dur-Tonleiter und ihre Intervalle nach der Gesangschule von Kothe. Choräle und zweistimmige Volks- und Vaterlandslieder. 2 St. w.

II. Abtheilung: Geübtere Schüler von Sexta bis Prima. Dur- und Molltonleitern, Dreiklänge nach der Gesangschule von Kothe. Vierstimmige Choräle, Volks- und Vater- landslieder; Chöre von Händel, Haydn, Mendelssohn. Zusammenhängend wurde ferner eingeübt:»Der Gesang, ein Begleiter durch's Leben,« von Knauer. Sopran und Alt 1 St. w., Tenor und Bass 1 St. w., Chorgesang 1 St. w.(G. E. L. Müller).

Zeichnen. Obligatorisch in:

Sexta. Die gerade und krumme Linie in Figuren nach Wandtafeln von Hertzer und Kumpa. 2 St. w.

Quinta. Ornamente, Bänder, Schnüre in leichter Ausführung nach Wandtafeln von Jakobsthal. 2 St. w.

Quarta. Gesichtsteile und Köpfe nach Wandtafeln von Troschel. Ferner wurde nach Holzkörpern und einfachen Gypsornamenten gezeichnet, einfache Constructionen aus- geführt und die Anfänge der Perspective gelehrt. 2 St. w.

Facultativ in:

Tertia A u. B. Ausgeführtere Ornamente, Köpfe, Thiere und Landschaften. 1 St. w.

Secunda und Prima. Perspective, Ornamente, Köpfe, Thiere etc. nach Vorlagen resp. Gyps oder der Natur, in verschiedenen Kreiden und Farben ausgeführt. 1 St. w. (G. E. L. Müller).

Turnen. Frei- und Ordnungsübungen wechseln mit Geräth- und Gerüstübungen. Im Sommer wurden die letzten 10 Minuten jeder Turnstunde zum Spiel verwandt. 5 Abtheilungen, deren jeder 2 St. w. zugetheilt waren, wurden im Sommer auf dem Turnplatz, im Winter in der Turnhalle unterrichtet. Ausserdem wurde im Sommer an den freien Schulnachmittagen freiwillig regelmässig geturnt und gespielt, im Winter von älteren Schülern in der Turnhalle geturnt.(G. E. L. Müller).

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