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Rechnen. Bruch- und Decimalrechnung nach Fölsing Theil I und II. 3 St. w. (Candidat Kraata.)
Französische Sprache. Ploetz, Elementargrammatik, Lect. 1— 44. Wöchentlich 1 theme oder Extemporale.(GL. Wilhelmmi.)
Geographie. Mathematische Geographie. Asien, Afrika, Australien und Amerika, mit besonderer Berücksichtigung des oro-hydrographischen Theiles, nach Ritter. Uebungen im Kartenzeichnen in der Schule und zu Hause. 2 St. w.(GL. Wilhelmi.)
Naturkunde. Elemente der Botanik. Beschreibung von 25 wildwachsenden Pflanzen
S.)— Von den Seelenfähigkeiten des Menschen und den Theilen seines Körpers; Be- chreibung und Vergleichung einiger einheimischer und bekannter Wirbelthiere.(W.) 1 St. w. (Dr. Ritter.)
Schönshereiben. 3 St. w.(Candidat Kraats.)
Sexta. (Ordinarius Candidat Christfreund.)
Religionslehre. Biblische Geschichte des A. T. nach dem Baseler Lehrbuche. Zu Weihnachten die entsprechenden Geschichten aus dem N. T. Memoriert wurden das 1. u. 2. Hauptstück des Katechismus mit der Erklärung Luthers, einige Bibelsprüche und Kirchenlieder. 3 St. w.(Pfr. Vogt.)
Deutsche Sprache. Gedichte und Lesestücke nach Hopf und Paulsiek. Decla- mationen. Wiedergabe und Disponieren des Gelesenen. Dictate und Aufsätze. Declination und Conjugation. Satzlehre. 3 St. w.(Im Sommer GL. Fritze, im Winter Candidat Christfreund.)
Lateinische Sprache. Die regelmässige Formenlehre nach Berger. Uebersetzungen aus Spiess I. Th. Wöchentlich ein Domesticum und Extemporale. 10 St. w.(Im Sommer GL. Fritze, im Winter Candidat Christfreund.)
Rechnen. Die vier Grundrechnungsarten mit unbenannten und benannten Zahlen. Decimalbrüche. Anfang der gewöhnlichen Brüche, nach Fölsing I. Th. 4 St. w.(GEL. Müller.)
Geographie. Das Wichtigste aus der mathematischen Geographie; Uebersicht über die 5 Erdtheile nach Ritter, Anhang S. 291— 296; Kartenzeichnen. 2 St. w.(Candidat Kraats.)
Schönschreiben. Das deutsche und lateinische Alphabet in Buchstaben, Wörtern und Sätzen mit und ohne Commando. 3 St. w.(GEL. Müller.)


