und volkstümliche Übungen zu treiben. Am 16. Juni wurde zur Feier der 25jährigen Re⸗ gierung unſeres Kaiſers ein Volksfeſt abgehalten, bei welchem vom Gymnaſium Frei⸗ und Stabübungen und volkstümliche Wettkämpfe veranſtaltet wurden. Es fanden außerdem noch folgende Wettſpiele ſtatt:
Datum Spiel Spieler Sieger
22. 6. 13 ◻Fußballwettſpiel ſ Konittlub gegen Enadttlub Konvitt
29. 6.13 ſ◻Pokalwettſpiele Dußballilinengende ur ſdile eenſee getindeder 6. 7. 13 Fußballwettſpiel und Keh nd urminar Kgl. Lehrerſeminar
26. 7. 13 Fußballwettſpiel und finſaimfen Gymnaſium
30. 7. 13 Deutſcher Schlagball Eynmaſt erinfiſe drina) Kgl. Lhrerfem man
8.8. 13] Deutſcher Schlagball ednansgewählte) Gomnaſium
Am Gymnaſium beſteht ein Verein für Bewegungsſpiele(Mitgliederzahl 30, Durchſchnitts⸗ beteiligung 20), ein Turnverein(Mitgliederzahl 30, Durchſchnittsbeteiligung 30), ein Tennis⸗ klub(Mitgliederzahl 16). Außerdem hatten die kleinen Schüler einen Tamburinverein gebildet. Im Winter wurde in der Gymnaſial⸗Turnhalle an Geräten geturnt. Bei Gelegenheit war während der Turnſtunde auf dem Jugendſpielplatze Eislauf. Die Schüler hatten jeden Sonnabend von 5—7 Uhr Gelegenheit im Gymnaſial⸗Turnverein unter Aufſicht des Turnlehrers Leibesübungen zu treiben. Zeichnen. Unterſtufe V und IV: Zeichnen flacher Kunſt- und Naturformen aus dem Gedächtnis nach vorausgegangener Be⸗ ſprechung. Gebrauch der Kohle, der Waſſerfarbe und des Zleiſtifts. Skizzieren nach der Natur. Farben⸗ und Ornamentübungen in buntem Papier und farbiger Wolle und Korkdruckübungen (Entwerfen von Vorſatzpapieren, Tapeten und freien Ornamenten). Einfache Kunſtſchrift⸗ übungen. Mittelſtufe: III; und IIII. Stufenweiſe Einführung in das perſpektiviſche Zeichnen eckiger und runder Gegenſtände mit Beachtung der Beleuchtungserſcheinungen. Kon⸗ ſtruktives Zeichnen. Zeichnen nach mehreren zuſammengeſtellten Gegenſtänden und nach Innenräumen. Perſpektiviſches Zeichnen im Freien. Farbiges Anlegen. Farbige Übungen im Stempeldruck in Kork, Linoleum und Gummi. Belehrung über Holzſchnitt, Radierung und andere Arten der Graphik. Oberſtufe II.— II.(Fakultativ). Im Sommer 19, im Winter 12 Schüler. Zeichnen und Malen von Stilleben. Skizzieren im Freien und nach Innenräumen. Bewegungsſtudien. Zeichnen nach dem lebenden Modell(Kopf und Stellung). Linolſchnitt, Korkdruck, Kunſtſchrift. Projektionslehre: Einfache Bauformen in Parallelperſpektive mit Schattenkonſtruktion. Einführung in die Perſpektive. Es iſt die Beteiligung an der Buch⸗ gewerbe⸗ und graphiſchen Ausſtellung Leipzig 1914 in Ausſicht genommen. Geſang. VI. Zu⸗ ſammenfaſſende Wiederholung der in der Volksſchule erworbenen Kenntniſſe und Fertigkeiten. Die gebräuchlichſten dynamiſchen Zeichen und Tempovorſchriften. Im Zuſammenhange mit dem theoretiſchen Unterricht Ubungen zur Erzielung richtiger Tonbildung, Ausſprache und Atmung. Singen von einſtimmigen Liedern auf Grund der fortſchreitenden allgemeinen geſanglichen Kenntniſſe und Fertigkeiten und unter Berückſichtigung des Textes. V. Erweiterung des Lehr⸗ ſtoffes der VI. Fortſetzung der Gehörübungen durch UÜbertragen von Ton⸗ und Tonwertfolgen in die Notenſchrift(Muſikdiktat). Weitere rhythmiſche Ubungen und Ubungen zur Vervollkomm⸗ nung der Tonbildung, Ausſprache und Atmung. Einführung in die Zweiſtimmigkeit. Zwei⸗ ſtimmige Geſänge. IV— I: Gemiſchter Chor. Männerchor. Einübung von Volksliedern, volks⸗ tümlichen Liedern, Chorälen, Hymnen und Motetten a capella, ferner Kantaten, Chöre und andere Kompoſitionen, die eine Begleitung erfordern; daneben Belehrungen über bedeutende muſikaliſche Werke und deren Komponiſten.


