Jahrgang 
1904
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Einprägung einzelner ſyntaktiſcher Regeln im Anſchluß an den Leſeſtoff. Lektüre nach dem Leſebuche. Mündliche und alle 8 Tage kurze ſchriftliche Überſetzungen in das Griechiſche. 6 St. Dr. Müller.

5. Franzöſiſch. Die regelmäßige Formenlehre nach G. Plötz, Elementarbuch, 2855. Leſe⸗ und Sprechübungen. Schriftliche Arbeiten nach Vorſchrift. 2 St. Neuhaus.

6. Geſchichte. Die Blütezeit des römiſchen Reiches unter den großen Kaiſern. Deutſche Geſchichte bis zum Ausgange des Mittelalters. 2 St. Wurm.

7. Erdkunde. Die außereuropäiſchen Erdteile. Die deutſchen Kolonien. Entwerfen von ein⸗ fachen Kartenſkizzen., 1. St. Wurm.

8. Mathematik. Die Grundrechnungen mit abſoluten Zahlen. Poſitive und negative Zahlen. Erweiterung der Dreieckslehre. Lehre von den Parallelogrammen, den Sehnen und Winkeln am Kreiſe. Konſtruktionsübungen. 3 St. Maßffeller.

9. Naturkunde. Beſchreibung und Vergleichung einiger Nadelhölzer und Sporenpflanzen. Beſprechung der wichtigeren ausländiſchen Nutzpflanzen. Das natürliche Syſtem, das Wichtigſte aus der Anatomie und Phyſiologie der Pflanzen. Niedere Tiere und Überblick über das Tierreich. 2 St. Maßffeller.

Quarta. Ordinarius im Sommer: Metzen, im Winter: Hch. Becker.

1. Religionslehre. a) Katholiſche: Ausführlichere Erklärung der vier letzten Glaubensartikel. Wiederholung der übrigen. Bibl. Geſchichte: Neues Teſtament von der Auferſtehung des Herrn bis zum Schluß. Altes Teſtament von der Trennung des Reiches bis zur Zeit Chriſti. Gebete, Lieder. 2 St. Ludwig. b) Evangeliſche: Bibliſche Geſchichte aus dem Neuen Teſtament. Wiederholung aus dem Katechismus; neu wurde durchgenommen Frage 5684. Einteilung der Bibel und die Reihenfolge der bibliſchen Bücher. Vier neue Kirchenlieder, Wiederholung der früher gelernten Lieder. 2 St. Th. Becker.

2. Deutſch. Der zuſammengeſetzte Satz. Das Einfachſte aus der Wortbildungslehre. Durch⸗ gehende Behandlung der Regeln über die neue Rechtſchreibung. Alle 14 Tage eine ſchriftliche Ar⸗ beit, abwechſelnd häuslicher Aufſatz und Diktat in der Klaſſe. Leſen von Gedichten und Proſaſtücken. Nacherzählen. Auswendiglernen von Gedichten und Wiederholung der früher gelernten. 3 St. Im Sommer: Metzen, im Winter: Heun.

3. Latein. Wiederholung der Formenlehre, namentlich der ſogenannten unregelmäßigen Verba. Das Weſentliche aus der Kaſuslehre, ſowie beſonders Wichtiges aus der Tempus⸗ und Moduslehre. Einübung der Regeln durch Überſetzen aus dem Übungsbuche. Schriftliche Arbeiten nach Vorſchrift. Lektüre aus dem Übungsbuche. Grammatik und Lektüre je 4 Stunden. Im Sommer: Metzen, im Winter Dr. Lückenbach.

4. Franzöſiſch. Lautlehre und Einübung der regelmäßigen Formenlehre nach G. Plötz, Ele⸗ mentarbuch 132. Leſeübungen, Sprechübungen im Anſchluß an die Leſeſtücke des Elementarbuches. Schriftliche Arbeiten nach Vorſchrift. 4 St. Neuhaus.

5. Geſchichte. Überſicht über die griechiſche Geſchichte bis zum Tode Alexanders des Großen und über die römiſche bis Auguſtus. 2 St. Neuhaus.

6. Erdkunde. Länderkunde der außerdeutſchen Länder Europas. Kartenſkizzen. 2 St. Neuhaus.