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Beginn des Sommerſemeſters traten 36 neu ein, ſo daß die Geſammtzahl auf 230 ſtieg; davon ſaßen in I⸗ 15, in Ib. 32, in II“ 35, in II. 31, in IIIæ 42, in III. 27, in IV. 20, in V. 23, in VI. 15.
Die Geſammtſumme der Schüler, die im Schuljahr 1878—79 das hieſige Gymnaſium beſuchten, belief ſich demnach auf 262; davon waren 233 katholiſch, 23 evangeliſch, 6 israelitiſch; 61 einheimiſch bei den Eltern wohnend, 201 auswärtig.
VI. Chronik des Gymnaſtums.
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Am 7. October 1878 wurde das neue Schuljahr eröffnet mit der Prüfung der neu an⸗ gemeldeten Schüler; es traten 46 Schüler neu ein.
Gleich beim Beginn des Schuljahrs wurde Herr Stanger, welcher ſeit Oſtern am hieſigen Gymnaſium ſein Probejahr abhielt, nach Marburg berufen, um hier die Stelle eines erkrankten Lehrers zu vertreten; Oſtern 1879 kehrte er wiederum an die hieſige Anſtalt zurück.
Der Geſundheitszuſtand des Lehrercollegiums ſo wie der Schüler war ein ganz befrie⸗ digender; es traten nur wenige verhältnißmäßig kurze Krankheitsfälle ein; nur einige Schüler waren für längere Zeit durch Krankheit am Beſuche der Stunden verhindert.
Oberlehrer Dr. Neuß war vom 15. April an für 40 Tage als Reſerveoffizier zum Regimente einberufen; ſeine Stunden wurden von den Collegen übernommen, zum Theil auch mußten die Klaſſen combinirt werden.
Vom 16. März ab fanden regelmäßig zweimal in der Woche die üblichen öſterlichen Klaſſenexamina ſtatt.
Am 22. März wurde das Geburtsfeſt Sr. Majeſtät des Kaiſers und Königs in her⸗ gebrachter Weiſe auf dem großen Rathhausſaale durch Geſang, Deklamation und Feſtrede feier⸗ lich begangen, nachdem in den Pfarrkirchen vorher ein Feſtgottesdienſt abgehalten war. Die Feſtrede hielt Herr Prorector Breuer.—
Am 11. Juni wurde das Feſt der goldenen Hochzeit Ihrer Majeſtäten des Kaiſers und der Kaiſerin in ähnlicher Weiſe wie der Geburtstag des Kaiſers im Rathhausſaale gefeiert; die Feſtrede hielt Herr Dr. Iltgen.
Auch in dem verfloſſenen Schuljahr wurde die Lehrerbibliothek durch mancherlei Schenk⸗ ungen der hohen Behörden, ferner von Verlegern und Privatperſonen nicht unweſentlich be⸗ reichert; wir ſagen den freundlichen Gebern hiermit unſern herzlichen Dank.


