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gründliche und ſchleunige Abhilfe, wenn die Schule in der ſeitherigen Weiſe einer fortſchreitenden Entwicke⸗ lung ſich erfreuen ſoll. Dieſe Abhilfe kann nicht, wie es an unſerer Privat⸗Vorbereitungsſchule geſchehen ſoll, in einem Zurückſtauen des Zufluſſes, d. h. Abweiſung neuer Schüler und Erhaltung der Schüler⸗ zahl auf einer beſtimmten Höhe, beſtehen, da hierdurch zugleich ein Hinüberleiten in andere Bahnen und eine nachtheilige Wirkung auf den zukünftigen Beſuch der Anſtalt hervorgerufen würde, abgeſehen davon, daß ein ſolches Verfahren bei einer öffentlichen Schule, die vom Staate nur deßhalb namhaft ſubventionirt wird, weil ſie das Bildungsbedürfniß eines größeren Landestheils befriedigen ſoll, nicht zuläſſig iſt. Dieſe Ab⸗ hilfe kann ferner nicht beſtehen in einem dem augenblicklichen Bedürfniß entſprechenden Behulfe theilweiſe erweiterter, oder getrennter Localitäten, die mit großen Koſten nothdürftig hergeſtellt nur auf kurze Zeit und nicht einmal den wichtigſten Forderungen genügen, um dann über kurz oder lang wieder dieſelbe Frage auf⸗
hierdurch das hohe Intereſſe, welches hochdasſelbe für die Bildung überhaupt, und insbeſondere für die Wohl⸗ fahrt der hieſigen Gegend nimmt, für alle Keit an den Tag gelegt. Hochdasſelbe hat nicht nur in früheren Jahren einen namhaften Zuſchuß zum Fonds der Realſchule gegeben, ſondern auch in der liberalſten Weiſe das Lokal und den Turnplatz der Realſchule zur Verfügung geſtellt und alle Reparaturen und Umgeſtaltungen in Dach und Fach auf Koſten Ihrer Verwaltung übernommen. Früher befand ſich die Realſchule in dem jetzigen Rentkammergebäude in der unteren Vorſtadt, ſeit dem Jahr 1839 wurde ſie in die„Kellerei“, welche vordem die Gräflich Fürſtenauiſche Rentkammer enthielt, verlegt. Inzwiſchen hat die Anſtalt ihre Klaſſenzahl von 2 auf 5 vermehren müſſen und die Frequenz iſt bedeutend geſtiegen, wie nachfolgende Tabelle zeigt:
Von Herbſt 1834— Herbſt 1835 beſuchten die Schule be Schüler. 35 5
8„ 835— Oſtern 1837„„ 1 7 „ Oſtern 1837—„ 1838„„„ 54„ 1ae9, 1Se Se hehe, 89D. in erhe er u a, aa „„ 1839—„ 1840„ 7„ 26„ „„ 1840—„ 1841„„„ 25„ „„ 1841—„ 1842 7„„„ 42„ „„ 1842—„ 1843„„„ 41„ „„ 1843—„ 1844„„„ 67„ 5„ 1844—„ 1845„„.„ 76„ „„ 1845—„„ 1846„„ 76„ ,„ 1846—„ 1847„ 7„„ 78„ „„„ 1847—„ 1848„„ 58„ „„ 1848—„ 1849„„„ 51„ „„ 1849—„ 1850„„„ 48„ „„ 1850—„ 1851 7 7 50 „„ 1851—„ 1852„„„„ 49„ „„ 1852—„ 1853„„„ 60„ „„ 1853—„ 1854„„„ 71„ „„ 1854—„ 1855„„„ 72„ „„ 1855—„ 1435„„„ 583„ „„ 1856—„ 1857„„„ 69„ „„ 1857-„ 1359„„„ 36„ „„ 1858 9„ 1559„„„ 56 „„ 1859—-„ 1860„„„ 107„ „, 1860—„ 1861„„„ 115„ „.,E 1861„ 1862„„„ 1411„ „„ 1862„ 1863„„„ 141 7, „, h, 1863 1=„ 1864,„„„ 136„ 1 „„ 1861—„ 1865„„„ 115„ „„ 1865—„ 1866 1„ 123„ „,, 1865.—„ 186/„.„ 30.„ „„ 1867—„ 1868„„„ 105„ 7 1868—„„ 1869„„ 114„ „„ 1869—„ 1870„„„ 113„ „„ 1870— 1871„„„7 106.„ 1871—
, Herbſt 1872 126 „ Helbſt 1872„ 1875„„„ 139„


