Jahrgang 
1869
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kannten. Die arithmetiſchen und geometriſchen Progreſſionen. Anwendung auf Zinſeszinſen und Renten⸗ rechnung. Lehrbuch: Beiſpiele und Aufgaben zur Algebra von Lauteſchläger..

2) Kaufmänniſches Rechnen, gemeinſchaftlich mit den Schülern der 1. Claſſe, bis Herbſt bei dem Director, von da an bei Herrn Dr. Burger, 1 Stunde wöchentlich: Die Zins⸗, Gewinn⸗ und Verluſt⸗, Alligations⸗, Rabatt⸗ und Discontorechnung; die Münzrechnung; Kenntniß der wichtigſten Münzfuße; das Wichtigſte aus der Lehre von den Wechſeln; die wichtigſten Momente der Handelsgeſchichte.

3) Geometrie, bis Herbſt bei dem Director, von da an bei Herrn Dr. Burger, 2 Stunden wöchentlich: Die Lehre von dem Kreiſe und den Vielecken in und um denſelben; Stereometrie, und zwar die weſentlichſten Lehrſätze von den ſenkrechten und ſchiefen Linien auf einer und zwiſchen zwei und mehreren Ebenen; von den ſich durchſchneidenden Ebenen; Betrachtung der regelmäßigen Körper; Berechnung der Ober⸗ fläche und des Inhaltes nach den für die Pyramide, das Prisma, den Kegel, den Cylinder und die Kugel entwickelten Formeln; die Elemente der gegenſeitigen Anwendung von Algebra und Geometrie aufeinander.

Lehrbuch: Becker's Lehrbuch der Elementargeometrie, 1. und 2. Abtheilung des erſten Theiles, 1. Abtheilung des zweiten Theiles, 4) Phyſik, gemeinſchaftlich mit den Schülern der 1. Claſſe, bei dem Director, im Sommerſemeſter 1, im Winterhalbjahr 2 Stunden wöchentlich: Die Lehre von der Wärme, der Electricität und dem Galvanismus; die Statik und Dynamik der feſten, flüſſigen und luftförmigen Körper, die Lehre von den Dämpfen und den Dampfmaſchinen, durch Experimente erläutert; Löſung phyſikaliſcher Aufgaben. Eigene Ausarbeitungen der Schüler.

5) Chemie, gemeinſchaftlich mit den Schülern der 1. Claſſe, bis Herbſt bei dem Director, von da an bei Herrn Dr. Burger, im Sommerſemeſter 1, im Winterhalbjahr 2 Stunden wöchentlich: Die be⸗ kannten Metalle und ihr Verhalten beim Erhitzen an der Luft; Urſachen der dabei ſtattfindenden Erſcheinungen; Eigenſchaften des Waſſer⸗ und Sauerſtoffes; Natur der Oxyde; einige Metalloide(Kohle, Schwefel, Phosphor, Arſen); langſame Verbrennung und unvollkommene Verbrennung; chemiſche Reaction; Elemente. Nur Ex⸗ perimente lieferten die Prämiſſen zu den gezogenen Schlüſſen.

6) Botanik, bei dem Director, im Sommerſemeſter 1 Stunde wöchentlich, alle 14 Tage eine Er⸗ curſion: Beſchreibung lebender Pflanzen, Organographie und Syſtemkunde hieran erläutert, Anlegung eines Herbariums.

7) Mineralogie, gemeinſchaftlich mit den Schülern der 1. Claſſe, bei Herrn Dr. Burger, 2 Stunden wöchentlich: Wie bei der 3. Claſſe dieſelben 10 Gruppen und außerdem inoch die Gruppen der Metalle, Kieſe, Glanze und Blenden.

8) Geographie, bei Herrn Litt, 2 Stunden wöchentlich. Sieh Seite 7 C. 5).

9) Geſchichte, bei dem Director, 2 Stunden vöchentlich: Mittlere, neuere und neueſte Geſchichte mit beſonderer Berückſichtigung der Geſchichte der letzten drei Jahrhunderte. Leſen von Dichtungen hiſtori⸗ ſchen Inhalts. Eigene Ausarbeitungen der Schüler.

1) Freihandzeichnen, gemeinſchaftlich mit den Schülern der 3. und 1. Claſſe. Sieh Seite 7 D. 1).

2) Geometriſches Zeichnen, gemeinſchaftlich mit den Schülern der 3. und 1. Claſſe. Sieh Seite 7 D. 2). 3) Geſang. Sieh Seite 10.

4) Turnen. Sieh Seite 10.

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Erſte Klaſſe.(Eröffnet am 16. November 1868.) (Claſſenführer: Der Director.)

A. Religion. Sieh Seite 6 A. 1) und Seite 3 A. 2) und 3). B. Sprachen.

1) Deutſche Sprache, bei Herrn Litt, 3 Stunden wöchentlich: a) Styl: Größere Abhandlungen; fortgeſetzte Uebungen im Fertigen von Dispoſitionen; Reden; die 2