Jahrgang 
1868
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handelt und beſonders die Ernährung und die Nahrungsmittel der Thiere und Pflanzen betrachtet.

In der Mechanik erörterte man die Kräfte nach ihrem verſchiedenen Urſprung und der Art ihrer Meſſung; ſtellte kurz die wichtigſten Theile einer jeden Maſchine, insbeſondere der Dampfmaſchine, zuſammen, und ſchloß mit der Betrachtung einiger Wirkungen der Wärme und der Eigenſchaften der Waſſerdämpfe.

In der practiſchen Geometrie endlich führte man die verſchiedenen Meßwerkzeuge an und lehrte ihre Anwendung zur Aufnahme kleinerer Grundſtücke.

Indem wir nun noch das Namensverzeichniß der Jünglinge, die während des Winter⸗Curſus die Acker⸗ bauſchule beſucht haben, angeben, ſprechen wir die zuverſichtliche Hoffnung aus, daß unſere hieſige Ackerbau⸗ ſchule in immer ſteigendem Maße von der ländlichen Bevölkerung des Odenwaldes benutzt werden möge.

Ackerbauſchüler im Winter 186768.

1. Bany, Adolf vom Arnheiter Hof im Kreis Neuſtadt 18 Jahre alt. 2. Beck, Karl aus Erbach im Kreis Erbach 17, 3. Fleck, Adolf aus Kirch⸗Brombach im Kreis Neuſtadt 17 4. Friedrich, Leonhard aus Kirch⸗Brombach im Kreis Neuſtadt 16 5. Glab, Joſeph aus Umpfenbach bei Miltenberg 17, 6. Helm, Georg Peter aus Hiltersklingen im Kreis Erbach 19 7. Hoffarth, Johannes aus Unter⸗Oſtern, 1711, 8. Köbler, Wilhelm vom Zeller⸗Forſthaus 18 9. Kredel, Jacob aus Unter⸗Moſſau o 15 10. Löb, Jacob aus Erlenbach 3,., 15 11. Müller, Georg aus Momart 24 12. Orth, Leonhard aus Dorf⸗Erbach7., g. 21 1, 13. Paetow, Franz vom Hof Heuberg 15 14. Reinheimer, Peter aus Ernsbach f 15 15. Siefert, Leonhard aus Elsbachp, 15 16. Thierolf, Dieter aus Breitenbrunn im Kreis Neuſtadt 15 17. Walter, Georg aus Momart im Kreis Erbach 17

Es gereicht uns zur angenehmen Pflicht, ſowohl Gr. Centralſtelle für die Umänderung des die Exiſtenz der hieſigen Ackerbauſchule bedrohenden Beſchluſſes vom 23. Februar 1867, als auch dem landw. Bezirksverein Erbach für ſeine thätige Verwendung für Erhaltung der Schule hiermit öffentlich unſeren ergebenſten Dank auszuſprechen.

In ſehr anerkennenswerther Weiſe hat ferner der landw. Localverein Erbach ſein Intereſſe an der Fortentwickelung der hieſigen Ackerbauſchule dadurch kundgegeben, daß er zur Gründung einer landwirthſchaft⸗ lichen Lehrer⸗ und Schülerbibliothek nicht allein eine Sammlung landw. Schriften übermachte, ſondern auch hierfür, ſowie zur Anſchaffung von Prämien die Summe von 40 fl. bewilligte.

Die zur Gründung einer landw. Lehrer⸗ und Schülerbibliothek uns übergebenen Werke ſind ffolgende:

1) Von dem landw. Localgewerbverein Erbach: a) 4 Exemplare, Bau und Leben der Culturpflanzen und der Hausthiere von Hofeacker. b) 11 Exemplare, Hauptgrundſätze des Ackerbaues von Babo. c) 16 Exemplare, Rathgeber für den Ackersmann von Babo. 2) Von Herrn Freiherrn v. Wedekind: a) Die Forſtinſecten von Ratzeburg, 5 Bd., Berlin 1855. b) Der praktiſche Rübenbauer von Fühling, Bonn 1863. c) Wie und womit ſoll man düngen, von Birnbaum, Mainz 1863. d) Gemeinfaßliche Briefe an die Landwirthe des Kreiſes Wittgenſtein, von Dr. Krämer, Arns⸗ berg, 1863. e) Die 10 Gebote des Landwirthes von Löbe, Leipzig 1859. f) Volkswirthſchaft für Jedermann, Stuttgart 1867.

Hierfür ſagen wir den Gebern im Namen der Schule unſern wärmſten Dank.

Um auch einem größeren Publikum Gelegenheit zu geben, einen Blick in die Methode unſeres Unterrichts zu thun und hierdurch das Intereſſe für unſere Schule zu erhöhen, erbaten wir von dem landw. Lokalverein Erbach die Erlaubniß, in einer Generalverſammlung eine Vorprüfung mit unſern Schülern vornehmen zu dürfen. Dieſelbe fand am 15. Februar unter zahlreicher Betheiligung des Publikums zu Erbach ſtatt.

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