Jahrgang 
1877
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schriftl. Uebersetzungen, besonders der

deutschenAbschnitte aus Ostermann's Ue- bungsbuch. Häusl. Exercitien wöchentl. Alle 14 Tage ein scholasticum. Dr. Zimmermann. Qeographie. 2 St. Im Sommer: die nöthi- gen Vorkenntnisse über die Gestalt der Erdoberfläche nach Seidlitz. Im Winter Heimatkunde: Der Regierungsbez. Wies- baden nach Diefenbach. Haub. Rechnen. 5 St Die Grundrechnungsarten in unbenannten u benannten gaàuzen Zahlen. Die gewöhnlichen Brüche mit praktischen Anwendungen. Der Zweisatz. Ders. Naturgeschichte. 2 St. Im Sommer Botanik. Betrachtung der Theile des Pflanzenkör- pers und ihre Terminologie. Beschrei- bung einheim. Pflanzenarten. Im Winter Naturgeschichte der Säugethiere. Dr. Zimmermann. Schreiben. 3 St. Einübung der beiden Alpha- bete nach Henzes Schönschreibeheften. Haub. Zeichmen. 2 St. Auszeichnen von Metzen's ZeichenheftenVorschule für den Unter- richt im Zeichnen. Lenau. Fesang. 2 St.(davon 1 St. combinirt mit der Vorcl) Elementar-Uebungen nach Rode. Einübung ein- und mehrstimmiger Lieder. Haub.

Quinta.

Ordinarius: Ordentlicher Lehrer Bill. Religionsunterricht. 3 St. mit VI. Heulsch. 4 St. Lese- und Deklamirübungen nach Hopf u. Paulsieck für V. Erklärun- gen prosaischer u. poetischer Lesestücke. Grammatik: Der einfache Satz. Alle 8

Tage ein orthographisches Diktat, alle 2 3 Wochen ein Aufsatz. Bill.

Latein. 7 St. Die 3. u. 4. Conjugation, die Deponentien; die unregelmässige Formen-

lehre, eingeübt nach Ostermann für VI u.

V. Wöchentlich 2 exercitia domestica, alle 14 Tage ein scholasticum. Derselbe. Franzuũsisch. 4 St. Leseübungen; derArtikel; Pluralbildung; Eigenschaftswörter; Decli- nation, Conjugation von avoir und être;

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Steigerung; die Zahlen; Plötz I, Abschnitt I, II, III. Wöchentlich eine häusliche schriftliche Arbeit, alle 14 Tage ein Schul- exercitium. Plönnis. Gæographie. 2 St. Das Nothwendigste aus der mathematischen Geographie; Ueber- sicht der fünf Erdtheile. Bill.

Geschichte. 2 St. Sagen und Geschichte der Griechen bis auf Alexander den Gr. Bill.

Rechnen. 4 St. Bruchrechnung mit gewöhnl. u. Decimalbrüchen. Bürgerliches Rechnen im Zweisatz, mündl. u. schriftlich. Haub. Naturgeschichte. 2 St. ImSommer Beschrei- bung einheimischerPflanzenarten. Bestim- mungsübungen nach dem Leitfaden von Leunis. Das Linné'sche System. Im Win- ter Naturgeschichte der Vögel mit beson- derer Berücksichtigung der nützlichen u. schädlichen Arten der Heimat. Dr. Zimmermann. Schreiben. 2 St. Uebungen in deutscher und lateinischer Schrift unter Verwendung der Henze'schen Schreibhefte. Haub. Zeichnen. 2 St. PFreihandzeichnen und ge- bundenes Zeichnen nach einfachen orna- mentalen Formen u. nach einfachen Kör- pern. Wingender. Gesang. 2 St. Belehrungen über Tonbildung, Aussprache u. dgl. Kenntniss der Inter- walle und dahin gehörige Treffübungen. Die Tonleitern von C, G und Fdur, Kennt- niss der darin vorkommenden Dreiklänge. Zweistimmige Lieder. Bill.

Quarta. Ordinarius: Religionslehrer Bahl.

fieligionsunterricht. a) kathol.(mit IIla.) 2 St Katechismus: Die Lehre von der, Gnade und den Gnadenmitteln nach dem Diöcesankatechismus. Bibel: Das neue Testament bis zur Geschichte der Apostel und der ersten Kirche(Schuster, bibl. Ge- schichte 2. Theil, 1. Abschnitt). Kirchen- geschichte: Die Kirche in der letzten Hälfte des Mittelalters. Bahl.

b) evangel.(mit IIIa) 2 St. Geschichte des Reiches Gottes im alten Testament. Die Lehre von Christi Person und Werk.

Krücke.