e) Real-Untersekunda.
1. Die Bestimmung der Glocke.
2. Wenn die Not am größten, ist Gottes Hilfe am nächsten.(dargestellt an der Lage Karls VII. bis zum Erscheinen der Jungfrau v. Orleans)
3. Friedrich der Große als Landesvater.(Kl.-A.)
4. Wodurch beweist Johanna ihre göttliche Sen- dung?(Kl.-A.)
5. Segen ist der Mühe Preis.
6. Welche Gedanken begeisterten vornehmlich die Dichter der Befreiungskriege?
7. Welche Umstände trugen zum Sturze Napo- leons bei?
8. Durch welche Gründe bringt Gertrud ihren Gemahl zum Vorgehen gegen die Vögte?
9. O, mächtig ist der Trieb des Vaterlandes!
2. Mathematische Aufgaben für die Reifeprüfung. a) Herbst 1913.
1. In welchem Punkte schneiden sich die beiden Geraden Lu= 2X+ Zy= 13 und La= 5X— y = 72 Man zeige ferner, daß die Koordinaten des Schnittpunktes auch die Gerade La= X— 4y+ 10= O befriedigen; welche Bedingungs- gleichung haben in diesem Falle die 3 Ge- raden zu erfüllen?
2. Man zeichne ein Dreieck aus der Höhe und der Mittellinie zu einer Seite und aus der Summe der beiden ihr anliegenden Winkel; gegeben:, he, te.+(a+ 9).
3. Wie hoch steht ein Flieger, wenn er von zwei Beobachtern, die auf derselben Seite mit ihm in derselben Vertikalebene sich be-— finden, gleichzeitig unter den Erhebungs- winkeln 7= 35 17/30“ und 3= 64° 9,25⸗ gesehen wird und die beiden Beobachtet eine gegenseitige Entfernung von 2,9 km haben?
4. Durch eine Kante eines Würfels ist eine Ebene gelegt, die von dem Würfel ein drei- seitiges Prisma abschneidet; wie groß ist die Würfelkante, wenn der Steigungswinkel der Schnittebene mit der benachbarten Würfel- fläche 52⁰0 37, beträgt und das Prisma den Rauminhalt V= 2400 cm' besitzt?
b) Ostern 1914.
1. Man verwandle nach den Gesetzen der Reihenlehre den vorperiodischen Dezimal- bruch 0,8174242.. 42 in einen gewöhn- lichen und gebe die Probe nach dem ele- mentaren Rechenverfahren.
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UI.
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. Von einem Dreieck sind drei Punkte ihrer
Bedeutung und Lage nach bekannt, und zwar ein Eckpunkt A, der Schwerpunkt S und der Mittelpunkt O des Umkreises; man zeichne nach diesen Angaben das Dreieck.
Man bestimme auf trigonometrischem Wege die Wurzeln der reinen Gleichung X*=— 81 und füge die wichtigsten Eigenschaften dieser Wurzeln und ihre geometrische Darstellung hinzu.
. Wie verhalten sich die Rauminhalte eines
gleichseitigen Zylinders und eines gleich- seitigen Kegels zueinander, wenn ihre Ober- flächen einander gleich sind?
3. Lektüre.
a) Deutsch.
Lessing, Hamburgische Dramaturgie; Klop- stock, Oden; Schiller, Wallenstein; Shake- speare, Hamlet; Schillers und Goethes Ge- dankenlyrik; Goethe, Iphigenie, Tasso; Euripides, Iphigenie. Privatim: Coethe, Dichtung und Wahrheit; Schiller, Maria Stuart.
Klopstock, Oden; Lessing, Auswahl aus der Hamburgischen Dramaturgie, Minna von Barnhelm, Emilie Galotti, Nathan der Weise: Schiller, Braut von Messina, Auswahl aus Schillers Prosa. Lyrische Gedichte nach dem Lesebuch. Privatim: Shakespeares Koriolan und Julius Cäsar; Grillparzers Ahnfrau.
II. Nibelungenlied im Urtext und in der deut-
schen Uebersetzung; Wolfram von Eschen- bach, Parzival(Auswahl bei Teubner: Ueber- setzung); Hartmann von Aue, der arme Heinrich(Uebersetzung); Walther von der Vogelweide im Urtext(Göschen); Lessing, Minna von Barnhelm; Goethe, Hermann und Dorothea; Privat: Hauff, Lichtenstein; Stifter, Hochwald; Immermann, Oberhof; Kleist, Hermannsschlacht.
UIlg. Schillers Glocke. Die Dichtung der Be-
freiungskriege(Schöningh'sche Ausgabe). Die Jungfrau von Orleans(Schöningh'sche Ausgabe). Lesestücke aus dem Lesebuch. Privat: Riehl, Der Stadtpfeifer. Droste- Hülshoff, Die Judenbuche.—(Wiesbadener Volksbücher.)
UIlr. Schiller, Jungfrau von Orleans; Schillers
„Lied von der Glocke“; Dichtung der Be— freiungskriege; Ausgewählte Stücke aus der polit. Prosa der Befreiungskriege; Schiller, Wilhelm Tell; Kleist, Hermannsschlacht.


