Jahrgang 
1894
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an die Lektüre und an Voyage à Paris von Plötz. Lektüre im S.: Guizot Récits historiques I zu Ende; im W.: Guizot, Récits hist II. b) Gräcisten 3 St. Dr. Rudolph. Schulgrammatik von Plötz. Repetition L. 24 35; neu L 36 60. Ergänzungen und Wiederholungen des Gelernten. Exercitien, Diktate und Extemporalien. Inhaltsangaben. Memorieren von Gedichten. Sprechübungen im Aunschluss an die Lektüre und an Voyage à Paris von Plötz. Lektüre: Précis de l'histoire moderne par Michelet I. Geschichte. 2 St. Oberlehrer Michel. Geschichte von Preussen Deutschland von 1740 1888. Geographie. 1 St. Oberlehrer Michel. Repetition der Geograpliie von Europa, insbe- sondere des deutschen Reiches. Das Wichtigste aus der allgemeinen Erdkunde. Mathematik. a) Algebra und Geometrie 4 St.(Realisten und Gräsisten zusammen). Haas. Gleichungen einschliesslich quadratischer. Begriff des Logarithmus. Rechnen mit Logarithmen. Die trigonometrischen Funktionen. Berechnung rechtwinkliger und gleichschenkliger Dreiecke. Die regelmässigen Polygone. Die einfachen Körper und Berechnung derselben. (Nach Kambly und Koppe). b) Bürgerliches Rechnen. Realisten 1 St. Haas. Aufgaben, die in das bürgerliche Leben einschlagen. Wiederholung der Flächenberechnung. Physik. a) Realisten und Gräcisten zusammen 2 St. Haas.(Nach Krebs). Magnetismus und Elektrizität. Die wichtigsten chemischen Erscheinungen. Die wichtigsten Mineralien. b) Realisten 1 St. Haas. Die Elemente der Krystallographie. Dle wichtigsten Krystall- formen. 6 Naturgeschichte. 2 St. Dr. Zimmermann. Im Sommer: Das Wichtigste aus der Anatomie und Physiologie der Pflanzen. Im Winter: Der Bau des menschlichen Körpers und die Verrichtungen seiner Organe.

Ober-Tertia.

Ordinarius: Oberlehrer Michel.

Religion. 2 St. Zusammen mit II. Siehe Sekunda.

Deutsch. a) 2 St. Michel.(Real und Gymnasial) Lesen und Erklären von Prosastücken und Gedichten, insbesondere Schillers Glocke und Wilhelm Pell. Auswendiglernen und Vortragen von Dichterstellen und Gedichten. Im Anschluss an die Lektüre Belehrungen aus Rhetorik und Poetik. Alle vier Wochen ein Aufsatz, auch in Briefform. b) 1 St. (Real IIIi und III 1 St.) Dr. Rudolph. Erklärung von Gedichten und Prosastücken. Schriftliche Uebertragungen aus dem Französischen und Englischen.

Latein. a) Realisten 4 St. Michel. Lektüre: Caesar de bell. Gall. IV, V und VII mit Auswahl. 2 St. Grammatik: Fortgesetzte Repetition der Deklination und Konjugation und der Kasuslehre. Das Wichtigste aus der Tempus- und Moduslehre. Schriftliche und mündliche Uebersetzungen aus dem Deutschen. 2 St. b) Gräcisten 7 St. Michel. Lektüre: Caesar de bell. Gall. IV, V, VI, VII mit Auswahl. Ovid: Auswahl bei Siebelis: 1, 2, 3, 4(Auswahl), 22 und 26, 6, 13. Passende Stellen wurden memoriert. Der dak- tylische Hexameter. Grammatik: Repetition der Kasuslehre. Fortsetzung und Ergänzung der Tempus- und Moduslehre. Mündliche und schriftliche Uebersetzungen aus Ostermaun für III.

Griechisch. 6 St. Bill. Die Verba der zweiten Hauptkonjugation und die unregel- mässigen Verben; die Präpositionen. Mündliche und schriftliche Uebersetzungen ins Griechische. Lektüre: Xenoph. An. III, I, 9; II, 6.

Französisch. a) Realisten 5 St. Dr. Rudolph. Schulgrammatik von Plötz. L., 29 49. Wiederholungen aus den vorhergehenden Abschnitten. Exercitien, Extemporalien, Diktate und schriftliche Uebersetzungen ins Deutsche. Memorieren von Gedichten bezw. Fabeln.