In 1893/94 bonandellor Lehrstoff.
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Sekunda.
Ordinarius: Direktor Haas.
Religion. 2St. zusammen mit IIII. a) Katholiken. Oberlehrer Abt. Dubelmann, Leitfaden. Die Lebre von der göttlichen Offenbarung: Begriff und Quellen derselben; kurzgefasste Bibelkunde; die Lehre von der Kirche.— Kirchengeschichte: erster Zeitraum von Christus bis zu Karl dem Grossen. b) Protestanten. Oberlehrer Dr. Westerwick. Noack, Leitfaden. Wiederholung des Lebensbildes Jesu, die Apostelgeschichte. Das Christentum in Deutschland, Reformationsgeschichte im Anschluss an ein Lebensbild Luthers. Wieder- holung des Katechismus und Aufzeigung seiner inneren Gliederung. Wiederholung von Sprüchen, Liedern, Psalmen.
Deutsch. 3 St. Dr. Westerwick. Prakfische Anleitung zur Aufsatzbildung durch Uebungen im Auffinden des Stoffes und Ordnen desselben in der Klasse. Gelesen und besprochen wurden: Jungfrau von Orleans, Hermann und Dorothea, Minna von Barnhelm. Auswendig gelernt wurden ausgewählte Stellen der beiden erstgenannten Dichtungen. Erste Versuche im Vortrag kleiner eigener Ausarbeitungen über Gelesenes, Alle vier Wochen ein Aufsatz. Themata: 1) Das Elternhaus und die Heimat der Jungfrau von Orleans(nach dem Prolog). 2) Nichtswürdig ist die Nation, die nicht ihr Alles freudig setzt an ihre Ehre. 3) Johanna's Siegeslauf. 4) Der Gedankengang des Monologs der Jungfrau von Orleans im IV. Akte. 5) Wie verhalten sich die verschiedenen Personen in dem ersten Gesange von Hermann und Dorothea gegenüber dem Unglück der Ver- triebenen? 6) Der Pfarrer und Apotheker bei den Vertriebenen. 7) Der Löwenwirt und sein Sochn. 8) Wie sah das Städtchen aus, welches Göthe zum Schauplatz seines Gedichtes Hermann und Dorothea erwählt hat? 9) Schürzung und Lösung des Knotens in Lessing's Minna von Barnhelm. 10) Abiturientenaufsatz.
a) Latein Real. 3 St. Dr. Westerwick. Lektüre 2 St. Caesar, Bell. Gall. V und VI; Ovid. Metam. B. T und II mit Auswahl. Erklärung und Einübung des daktyl. Hexameters. Grammatik 1 St Wiederholung aus der Formenlehre und Syntax bpei Gelegenheit der alle 14 Dage angefertigten schriftlichen Uebungen. Schriftliche Uebersetzungen aus dem Lateinischen. b) Latein Gräcisten. 7 St. Oberlehrer Schulte. Lektüre: 4 St. Livius, B. 22 mit Auswahl. Cicero in Cat. I,-Vergil, Aeneis Buch I, II, III mit Auswahl. Einzelne Stellen wurden auswendig gelernt. Grammatik: 3 St. Wiederholungen und Ergänzungen der Syntax nach Ellendt-Seyffert. Alle 8 Tage eine schriftliche Arbeit,
Griechisch. 6 St. Oberlehrer Michel. Fortgesetzte Repetition der Formenlehre; Kasus- lehre, das Wichtigste über Tempus und Modus. Mündliche und schriftliche Uebersetzungen aus dem Deutschen. Gelesen wurde Xenophon, Anab. III, IV, 1—8. Hellen. I mit Auswahl. Homer, Od. I, II, III, IV, V mit Auswahl.
Englisch. 3 St. Direktor Haas Grammatik 1 St. Plate II. L. 20— 40. Lektüre 2 St. Im Sommer Auswahl von Stücken aus Lüdecking II und im Winter aus Lüdecking I. Sprechübungen. 8 Gedichte wurden gelernt.
Französisch. a) Realisten 4 St. Dr. Rudolph. Schulgrammatik von Plötz. L. 50— 70. Aus L 71—79 die wichtigsten Abschnitte. Repetitionen, Exercitien, Diktate und Ex- temporalien. Inhaltsangaben. Memorieren von Gedichten. Sprechübungen im Anschluss


