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Ich bin ein kleines Mädchen Die jüngſte aus dem Städtchen Und bringe Gruß und Gabe dar. Ich mag ſie gerne reichen Sie, die dein fröhlich Zeichen Im Liede ſchon von alters war. (Es hält einen kleinen Strumpf empor und legt ihn in das Körbchen zurück.) Ich bin ein kleines Mädchen, Schwer ſchlingen ſich die Fädchen Doch ſind ſie all ſo liebereich; Und wird es mir gelingen, Den andern zu vollbringen Ich bringe dir ihn gleich.
Die Stadt Lauterbach
(hebt ſegnend die Hand empor)
Kleines Mädchen, kleine Hände, Kleine Sorgen, kleiner Schmerz— Und wie ſich das Leben wende: Behüt' dich Gott, du liebes Herz.
Der Sohn eines Ausgewanderten
(mit Ränzel und Stab.) Aus fernen Landen führt mein Weg
Des Ozeanes dunkle Flut
Schwankt nimmermüde drunter her
Und aus der Tiefe ruft der Tod.—
Ich grüße dich aus tiefer Bruſt,
Die ich zum erſtenmale ſchau
Und neige gern mein Haupt vor dir.
Dir galt des Vaters Sehnen oft,


