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O bittres Schickſal des Propheten! O Traumeslug, o bittrer Harm!
Da bin ich vor ihn hingetreten
Und nahm ihn ſanft in meinen Arm.
Und drei Jahrzehnte ſind entſchwunden, Still hängt die Streitaxrt an der Wand Nicht ſchlägt der Krieg mehr breite Wunden, Doch Werte ſchafft des Fleißes Hand. Fürwahr auch Du warſt wohl beraten,
Als Du gelegt des Hauſes Stein Drum zu des Friedens Segenstaten
Schrieb ich auch Deinen Namen ein. (Tritt der Stadt Lauterbach zur Linken.)
Die Kunſt.
An deinem Freudentage Dir Gruß und Dank zu weih'n, Du Stadt im Ehrenkleide Tret' ich zu Dir herein.
Und mit mir treten viel Kinder Zu Dir auf mit leiſen Schuh'n: O laſſe auf ihnen allen Deine ſorgende Liebe ruh'n.
Und mache frei die Geiſter Und mache die Herzen frei, Auf daß ſie im Leben ſchauen, Wie reich es an Schönheit ſei.
Wie quillt die ewige Woge Aus tiefem Grund ſo hell: O lehre ſie ihn ſuchen Und dürſten nach dem Quell.


