Jahrgang 
1889
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mächtigsten allein. 4) Welche Bedeutung hat die erste Scene in SchillersWilhelm Tell«. 5) Die deutsche Dichtung vor dem Einflusse des Christentums(Klassenaufsatz). 6) Cid, das Muster eines Vasallen. 7) Warum feiern wir das Sedanfest? 8) Der historische Hintergrund in GoethesHermann und Dorothea.(Klassenaufsatz). In IIb) 1) Charakteristik des Großmeisters in SchillersKampf mit dem Drachen. 2) Wie zeichnet Schiller in seinem Siegesfest die griechischen Helden? 3) Wie weist Cicero in der Rede pro Archia die Grundlosigkeit der gegen Archias erhobenen Anklage nach? 4) Charakteristik Cid's. 5) Anfang und Fortgang des Befreiungsplanes nach Schillers Wilhelm Tell, Akt I.(Klassenaufsatz.) Mit welchen Gründen verteidigt Rudenz in Schillers Wilhelm Tell, Akt II Scene l seine Anhänglichkeit an sterreich? 7) Die That Tells und die Parricidas. 8) Cha- rakteristik des Wirtes zum goldenen Löwen.(Klassenaufsatz.)

Latein, 8 St. Ila, 6 St. Ritsert: Cicero de senectute, pro imperio Cn. Pomp; Livius XXI. (4 St.) Stilistik nach Drenkhahn. Grammatische Repetitionen. Wöchentliche Exercitien.(2 St.) IIb, 6 St. i. S. Matthäi, i. W. Becker: Cicero pro Archia, in Cat. II, Livius lib. II, 154.(4 St.) Repetition und Erweiterung der in den vorhergehenden Klassen durchgenommenen Lehren der Syntax. Wöchentliche Exercitien(2 St.) Ila und IIb komb. 2 St. Wetzell: Verg. Aen. II VI. Ein Abschnitt von lib. II wurde memoriert.

Griechisch, 7 St. Mohr: Xenoph. Anab. VI, VII. Lys. ausgewählte Reden; Abschnitte aus Xenoph. Hellen. II. Hom. Od. IIIVIII. Grammatik: Hauptsachen der Syntax. Alle vierzehn T age ein Extemporale.

Französisch, 2 St. Röschen: Die method. Stufenfolge von Ploetz, Syntax wurde repetiert, mit besonderer Berücksichtigung der unregelmäßigen Verben. Lektüre von Voltaire, Le Sage, Frédéric II, Béranger, Mme. de Staël, Lamartine, Mérimée, Salvandy nach Herrig, la France littéraire. Alle vierzehn Tage ein Extemporale.

Geschichte und Geographie, 3 St. i. S. Matthäi, i. W. Becker: Römische Geschichte bis

zum Ende des weströmischen Kaiserreichs. Geographische Repetitionen.

Mathematik, 4 St. Lahm: IIa, 2 St.: Trigonometrie. Quadratische Gleichungen mit einer Unbekannten. Exponentialgleichungen vom zweiten Grad. Repetitionen. IIb, 2 St.: Auflösung von Gleichungen mit mehreren Unbekannten, die Lehre von den Potenzen, Wurzeln und Logarithmen, Exponentialgleichungen vom ersten Grad. Aufgaben nach Bardey. IIa und IIb komb. 2 St.:

Proportionalität der Strecken, Ahnlichkeit der Figuren, die Lehre von den Transversalen, harmonische Teilung. Metrische Relationen am Dreieck und Kreis(reguläre Vielecke), Ausmessung des Kreises. Konstruktionsaufgaben. Lehrsätze nach Gauß.

Physik, 2 St. Lahm: Im Sommer: Die Elemente der Mineralogie und Geologie; im Winter: Magnetismus und Elektrizität, nach Reis.

Ober-Tertia.

Klassenführer: Dr. Mohr.

Religion, 2 St. Draudt: Biblische Geschichte des neuen Testaments, nach Hofmanns Schulbibel, aus welcher die synoptischen Evangelien und die Apostelgeschichte gelesen und erklärt wurden. Einige Kirchenlieder wurden neu gelernt und die in den unteren Klassen gelernten Sprüche wiederholt, ebenso die fünf Hauptstücke des kleinen Katechismus.