— 7—
Griechisch, 6 St. Matthaei: Die Formenlehre bis zur zweiten Hauptkonjugation, nach Koch. Ubersetzen nach Ostermanns griechischem Ubungsbuch. Alle vierzehn Tage eine Klassenarbeit.
Französisch, 2 St. Röschen: Ploetz, Elementarbuch, L. 74— 91, Lesestücke 1— 37; Repetition nach der„Systematischen Elementargrammatik“;„Methodische Stufenfolge“, L. 1— 5. Alle vierzehn Tage ein Extemporale.
Geschichte und Geographie, 3 St. Mohr: Deutsche Geschichte von Anfang bis 1648, nach D. Müllers Leitfaden.— Die außereuropäischen Erdteile, nach Daniel.
Mathematik, 4 St. Lahm: Algebra, 2 St.: Die Grundbegriffe derselben und die Grund- operationen— Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division— mit allgemeinen Größen. Quadrieren der Zahlen. Repetitionen über: Die Dezimalbrüche, die Teilbarkeit der Zahlen, der größte gemein- schaftliche Teiler und das kleinste gemeinschaftliche Vielfache mehrerer Zahlen. Nach Bardey, Aufgabensammlung.— Planimetrie, 2 St.: Grundbegriffe; die Lehre vom Dreieck, Viereck, Vieleck und dem Kreis, soweit die Sätze auf der Kongruenz der Dreiecke beruhen. Finfache Konstruktionen. Nach Gauß, Elementarmathematik.
Naturgeschichte, 2 St. Lahm: Im Sommer Botanik: Exkursionen, gemeinschaftlich mit Quarta. Erweiterung der Pflanzensammlung. Beschreibung und Zeichnung von Repräsentanten der großen und wichtigen einheimischen Pflanzenfamilien(nach der Natur). Im Anschluß daran ihre für die menschlichen Bedürfnisse wichtigsten Verwandten anderer Zonen. Das Linné'sche System.— Im Winter Zoologie: Die Gliederfüßer im Anschluß an ihre wichtigsten Vertreter beendet. Anatomie und Physiologie des menschlichen Leibs, nach Bock, Bau und Pflege des menschlichen Körpers.
Quarta. Klassenführer: Dr. Wetzell.
Religion, 2 St. Draudt: Die Lehre vom Gesetz, von Gottes Wesen und Eigenschaften, Schöpfung, Erlösung und Heiligung(erstes und zweites Hauptstück), nach Eulers Spruchbuch. Die fünf Hauptstücke wurden nach ihrem Wortlaut erklärt und memoriert, ebenso eine Anzahl Kirchen- lieder und Sprüche zu den fünf Hauptstücken.
Deutsch, 3 St. Wetzell: Die Regeln über die Orthographie und den einfachen Satz, nach Lattmann. Diktate zur Einübung der Orthographie und Interpunktion. Kleinere Aufsätze erzählenden Inhalts. Lektüre von Gedichten und Prosastücken aus dem Lesebuch von Kohts u. s. w. für IV. Die Gedichte zum Teil memoriert.
Latein, 8 St. Wetzell: Gelesen wurde aus Lhomonds„Viri illustres“ die ersten zweiundvier- zig vitae, aus Zimmermanns lateinischer Anthologie die zehn erston Fabeln. Regeln der Syntax wurden gelernt nach Ostermanns UÜbungsbuch für IV und eingeübt durch mündliche Ubersetzung der in demselben enthaltenen Ubungsstücke. Die in Ostermanns Vokabularium für IV enthaltenen Wörter wurden zum größten Teil gelernt. Repetition der Formenlehre. Wöchentlich eine schriftliche Arbeit.
Französisch, 4 St. Röschen: Ploetz,„Elementarbuch“, L. 1— 74, Lesestücke 1— 16; Repetitionen nach der„Systematischen Elementar grammatik.“ Alle acht bis vierzehn Tage ein Extemporale.


