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xfeo als enklitisches, aber doch selbstständiges Wort gebraucht. Es macht seine Bedeutung namentlich bei einzelnen Satzgliedern geltend, indem es anzeigt, dass der genannte Begriff in seinem vollen Umfange, gleichsam durch und durch, Geltung habe, wie II. I 352, III 201. In attischer Prosa findet sich xεο fast ¹) nur in Verbindung mit Relativen und Konjunktionen und übt in dieser Anwendung auch einen Einfluss auf die Beziehung der Sätze unter einander aus. Da sich xο bei Antiphon nur in Verbindung mit anderen Wörtern findet, gehen wir ohne Verzug zur näheren Betrachtung derselben über.
6. slxε.
Literatur. Für sixso kommen theils die oben(S. 24 ff.) genannten Stellen in Betracht theils im besonderen Hermann, zu Vigerus S. 793.— Devarius I, S. 75. Matthiä, Gr. II, S. 1250, e und f und S. 1252, 3.— Thiersch, Gr. S. 549.— Hartung I, S. 343.— Klotz, zu Devarius II, S. 528.— Curtius, Gr. S. 361.— Kühner, Gr. II, S. 732 und an anderen zerstreuten Stellen.
Bedeutung. Die Verbindung von xο mit et ist in ihrer Wirkung ver- schieden, je nach dem Verhältniss, welches bedingender und bedingter Satz ein- nehmen. Auf jeden Fall verschärft xε die Bedeutung des et. Stehen nun Haupt- und Nebensatz in Einklang, so hebt siweg die Realität der Bedingung hervor; stehen dagegen beide Sätze im Gegensatz, so verschärft xε den Kontrast.(Vgl. Hartung I, S. 339.) Hartung vergleicht sixeo mit den deutschen jezt allerdings ziemlich ungebräuchlichen Ausdrücken allewo, allda, Rost gibt es der Ableitung gemäss ganz passend mit wenn durchaus wieder. Als Beispiel für den ersteren Fall diene Soph. Trach. v. 620(Schneidewin), zur Erhöhung des Gegensatzes ist es gebraucht Od. 204.
Antiphon. 1. Bei Antiphon verzeichnen wir zunächst diejenigen Fälle, wo Bedingung zu Bedingtem im Gegensatz steht. II„ 8 xε⁴*ν Ʒμιν rονν dπατεινιαᷣνεαουνν 69 Aépel,&Tr O gysvero„αeνεοeν Suuν riuνεs œνιol drowreivavreg* adurv, wo Mätzner übersetzt„lwenn es nur Klar wäre, wwer etc.“ III„ 10 werden zwei Be- dingungen mit elxe9 gegenüber gestellt: 6le.‿ ε ²) 6 rr did r6 r riu GoOgPdvνros duovrlou u⁵ε⁵εννε xæ* ⁶ τοεαασςσ dordναν σονεᷣνς aurog u‿o diuœοοs elwal oriv,
¹) Lysias IX, 11 haben die Handschriften öro n! Soæxu mso, Cobet(variae lectt. p. 209) schlug vor G6rο xαεο Ʒέμοασ—ꝛα, Scheibe schreibt 6% Ʒεᷣμ⁵οασl☚ νενο. Vgl. d. Ausgabe v. Scheibe, Leipz. Teubner. 1874. Vorrede S. XXXVII.
²)„st ydo Ald. v. ante Bk. Mr.(stweo ydo Baiter)“ Blass.


